Das ab 2030 fließende Wasser markiert quasi den Übergang von der bergbaulich geprägten Landschaft zur Seelandschaft. Ein zentraler Ort dieses Wandels soll die sogenannte :porta sophia:, das künftige Tor zur Seelandschaft, sein. Am Einleitbauwerk der Rheinwassertransportleitung fließt hier das Wasser über Kaskaden in die Mulde. Rund um diesen Bereich entsteht ein – voraussichtlich ab etwa 2033 – schrittweise öffentlich zugänglicher Landschaftsraum mit Wegen, Aussichtspunkten und Informationsangeboten. Die „Inszenierungsanlagen“ machen die Seebefüllung sichtbar und öffnen den Blick auf die sich wandelnde Landschaft.
Wie dieser besondere Raum konkret gestaltet werden soll, steht im Mittelpunkt eines Beteiligungsworkshops am 9. März, zu dem die Neuland Hambach GmbH gemeinsam mit der Stadt Elsdorf interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Bürgerhaus Neu-Etzweiler einlädt, um sich aktiv in die Planungen einzubringen.
Auf Grundlage eines ersten Vorentwurfs werden dort zentrale Fragen diskutiert. Im Workshop geht es unter anderem um die mögliche Wegeführung, Sichtachsen und Aufenthaltsbereiche sowie um die Balance zwischen Information, Begegnung und Aktivität. Thematisiert wird auch, wie sich der Ort zu Beginn der Flutung, während der langjährigen Entwicklungsphase und in der Perspektive eines vollständig gefüllten Sees verändern kann.
Die Anregungen aus der Bürgerschaft sollen in die weitere Ausarbeitung einfließen. Fachleute von RWE stehen parallel zum Workshop für Fragen zur Herstellung des Tagebausees und der Tagebauentwicklung zur Verfügung. Die Vorplanungen der Inszenierungsanlagen bilden die Grundlage für ihre bauliche Umsetzung in einer ersten Realisierungsphase bis 2029. Zur besseren Planung wird um Anmeldung per E-Mail an brincker@neuland-hambach.de gebeten.
Beteiligungsworkshop „Inszenierungsanlagen Hambach“ 09|03
Bürgerhaus Neu-Etzweiler | Irisweg 101 | Elsdorf | 18 bis 21 Uhr



















