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Neues Liedgut für altes Glockenspiel

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Foto: Dorothée Schenk
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Das Glockenspiel ist ein Markenzeichen der Jülicher Kölnstraße. Auf Initiative des Jülicher Optikers und Geschäftsmannes Egbert Samans wurde es vor über 25 Jahren initiiert und montiert. Das Glockenspiel hat rund 25 Melodien in seinem Spielwerk-Repertoire. Alle zwei Stunden – zu den ungeraden „Zeiten“ – sind Volkslieder wie die „Zwei Königskinder“, aber auch „Que sera“ oder „Aux Champs-Elysées“ zu hören. Was die Jülicher besonders freut, ist das heimische Liedgut: Das Hexenturmlied gehört natürlich auch dazu.

Auf Initiative des HERZOG-Magazins, das seit 2022 genau über dem Glockenspiel seine Redaktion betreibt, wird jetzt das Spielwerk überarbeitet, und zwar bekommt es mehr Lokalkolorit. Künftig sollen von Bernd Flücken der „Kleine Ellbach“ und „Jülich an der Rur“ zu hören sein, die inzwischen zu Klassikern geworden sind, aber auch „Lääve in Jülich“ von Arne Schenk und „Für immer Punk“ von Uli Sailor. Das wird nicht unaufwändig, denn das Spielwerk muss komplett neu programmiert werden, wie Gregor Rügenberg und Heinz Becker bestätigen, die als Samans-Geschäftsführung alleinigen Zugang zum Spielwerk haben.

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