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Parkplatzsuche künftig per App?

Neue Ansätze für Verkehr und Parken in Jülich wurde im Statusbericht Mobilität im jüngsten Ausschuss für Stadtplanung vorgestellt.

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Foto: AdobeStock.com
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Die geplante gesamtstädtische Verkehrserhebung wurde vom Fördergeber zunächst nicht bewilligt. Dennoch bleibt das Thema auf der Agenda: Die Stadtverwaltung führt aktuell Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern, um alternative Finanzierungswege zu erschließen. Parallel wird geprüft, ob das Konzept der Datenerhebung angepasst werden kann, um weiterhin eine praxisnahe und effiziente Analyse des Verkehrs zu ermöglichen.

Unabhängig davon arbeitet die Stadt bereits an konkreten Maßnahmen zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs. Ein besonderer Fokus liegt auf der Reduzierung des Parksuchverkehrs rund um die Innenstadt. Ziel ist es, den Autoverkehr gezielt in das Parkhaus Zitadelle zu lenken und so den öffentlichen Straßenraum zu entlasten.

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Hierfür wird ein digitales System geprüft, bei dem Parkplätze im Voraus per App gebucht werden können – sowohl von Mitarbeitenden als auch von Besucherinnen und Besuchern, etwa im Zusammenhang mit Terminen. Ergänzend sollen ungenutzte Stellflächen zeitweise geteilt werden, um die vorhandene Infrastruktur besser auszulasten. Perspektivisch ist zudem eine Verknüpfung mit weiteren Mobilitätsangeboten wie Leihrädern, E-Scootern oder Carsharing vorgesehen.

Mit diesen Maßnahmen möchte die Stadt den Verkehrsfluss verbessern, die Parkplatzsuche deutlich reduzieren und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erhöhen.

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Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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