Eine einmalige Erstattung eines regionalen Entsorgungsverbandes ermöglichte, dass die Abgaben für die Müllentsorgung in der Stadt Jülich relativ günstig gehalten werden konnten. Da diese schon 2025 entfiel, musste neue Berechnungen angestellt werden. Im Klartext: Die Kosten steigen.
Für viele Standard-Behälter – etwa die 120-Liter-Restmülltonne – ist eine Erhöhung von rund 12 Prozent vorgesehen, das sind Mehrkosten von rund 1,67 Euro im Monat. Auch andere Tonnen und Container werden im gleichen Zeitraum teurer, weil die Stadt die Unterdeckung aus dem Jahr 2024 ausgleichen muss und die erwarteten Sammel- und Entsorgungskosten gestiegen sind. Allein bei den Bio-Tonnen gibt es teilweise eine leichte Senkungen von etwa 1–2 Prozent.
Ebenfalls gestiegen sind Gebühren für Straßenreinigung und Winterdienst fest. Konkret erhöht sich die reine Straßenreinigungsgebühr moderat um rund vier Prozent. Deutlich stärker fällt hingegen die Anpassung beim Winterdienst aus: Dessen Gebühr steigt um rund 27 Prozent steigt.
Die Stadt begründet die Erhöhung mit gestiegenen Betriebs-, Personal- und Entsorgungskosten sowie mit gesetzlichen Vorgaben, die eine kostendeckende Gebührenberechnung vorschreiben.
















