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Erfolgsstory Hilfenetzwerk

Senioren können in Welldorf-Güsten-Serrest ein langes, selbstbestimmtes Leben zuhause führen.

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Foto: Olaf Kiel
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Die Erwartungen und Hoffnungen, die die beiden Ortsvorsteher Erich Gussen und Christian Klems vor rund sechs Jahren mit der Gründung des Hilfenetzwerkes in ihren Ortschaften verknüpft hatten, haben sich erfüllt. So lautet das Fazit von Klems bei dem ersten Austauschtreffen nach der Corona-Pause und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer pflichten ihm bei. Inzwischen können sie auf mehrere längerfristige Begleitungen von Seniorinnen zurückschauen, die dank der unkomplizierten und raschen Unterstützung in allen Lebensbereichen tatsächlich bis zum Schluss zuhause leben konnten.

Trotz Corona wurden in diesem Jahr bereits über 90 Hilfsanfragen bearbeitet, bei denen es sich um Einzelkontakte und Hilfe auf Abstand handelte. Inzwischen funktionieren die Anfragen ganz unkompliziert über persönliche Ansprache. Das Hotline-Handy wird nur selten genutzt. Man kennt sich im Dorf und weiß, wer zum Helferkreis gehört. Und dann wird sozusagen im Vorbeigehen gefragt, ob diese oder jene Hilfe möglich ist. Und immer findet sich rasch einer der siebzehn Ehrenamtlichen mit Zeit und dem notwendige Know-How.

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Der langjährige Koordinator des städtischen Projekts Erwin Bäumker wird seinen Wohnort in den Hunsrück verlegen und verabschiedete sich mit einem großen Dankeschön an alle Helfer für ihr unermüdliches Engagement. Seinen Platz nimmt Christiane Hermanns ein. Sie wird die organisatorischen Aufgaben übernehmen.

Das Hotline-Telefon wird von Beate Bäumker weitergegeben an Marliese Felden – für alle Fälle, bei denen persönliche Absprachen nicht möglich sind. Sie nimmt die Anfragen unter der Handynummer 01575-2738261 immer mittwochs von 10 – 11 Uhr entgegen und hört auch den Anrufbeantworter ab. Erwin und Beate Bäumker wissen nun das Hilfenetzwerk in guten Händen und können sich – wenn auch der Abschied schwerfällt – auf den neuen Lebensabschnitt konzentrieren. Die Stadtverwaltung bedankt sich ebenfalls ganz herzlich bei den Eheleuten für ihren Einsatz mit ganz viel Herz für das Dorf.

Das Hilfenetzwerk ist eines von drei dörflichen Unterstützungsprojekten der Stadt Jülich. Nähere Informationen sind auch erhältlich beim Amt für Familie, Generationen und Integration, Elisabeth Fasel-Rüdebusch, Tel. 63411, mail: [email protected]

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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