Dr. Alexandra Okhrimenko kandidiert im Landtagswahlkreis 12 (Düren / Euskirchen II), Ferdinand Engländer im Landtagswahlkreis 11 (Düren I). Beide wollen den europäischen, pragmatischen und lösungsorientierten Ansatz der Partei stärker in die Region bringen, heißt es in einer Mitteilung der Partei. „Vieles muss bei uns besser werden: für Normalverdienende, für berufstätige Familien und für lokale Arbeitgeber“, erklären Okhrimenko und Engländer gemeinsam. „Politik darf nicht nur Probleme beschreiben. Sie muss Lösungen finden, die im Alltag wirklich ankommen.“
Der Ansatz von Volt ist dabei, Politik nicht nur aus der Perspektive einzelner Kommunen, Bundesländer oder Nationalstaaten zu denken. Als paneuropäische Bewegung schaut Volt systematisch darauf, welche Lösungen in anderen europäischen Ländern bereits funktionieren – und wie sich gute Ideen auf NRW und den Kreis Düren übertragen lassen. Volt will erfolgreiche Ansätze vergleichen, anpassen und vor Ort nutzbar machen. Im Zentrum der Kandidaturen stünden Themen wie bezahlbare und verlässliche Kinderbetreuung, gute Bildung, eine leistungsfähige Verwaltung, bezahlbares Wohnen, eine starke lokale Wirtschaft und wirksamer Klimaschutz.
Ferdinand Engländer wurde letzten Sonntag bei einer Aufstellungsversammlung auf dem Firmengelände der RennWelten GmbH in Jülich gewählt. Trotz großer Hitze waren ausreichend Mitglieder zusammengekommen, um seine Kandidatur offiziell auf den Weg zu bringen. Engländer steht außerdem auf Platz 18 der Landesliste von Volt NRW. „Europäisch denken, lokal handeln – das ist für mich kein abstrakter Slogan“, sagt Engländer. „Andere europäische Länder arbeiten längst an Antworten auf dieselben Fragen, die uns auch hier beschäftigen: hohe Energiepreise, fehlende Betreuungsangebote, Digitalisierung, der Umgang mit KI in Schulen und Unternehmen. NRW und der Kreis Düren sollten bei den besten Ideen nicht zuschauen, sondern mitmachen.“
Beruflich arbeitet Engländer als Softwareentwickler und Trickfilmzeichner seit Jahren über Ländergrenzen hinweg. Auch vor Ort engagiert er sich bereits: In seinem Heimatort Aldenhoven unterstützt er als Teil einer Bürgerinitiative Freizeitangebote wie Kreativ-Treffs, Brettspiel-Nachmittage und Computer-Workshops. Das Ziel ist es, das Dorfleben zu stärken und Menschen wieder stärker zusammenzubringen.
Dr. Alexandra Okhrimenko war bereits einige Monate zuvor im Hotel Mariaweiler Hof in Düren als Direktkandidatin für den Landtagswahlkreis 12 gewählt worden. Die studierte Politikwissenschaftlerin, Local Co-Lead von Volt Kreis Düren und Vorstandsmitglied von Volt NRW setzt einen besonderen Schwerpunkt auf Bildung, Familien und soziale Teilhabe. „Gute frühkindliche Bildung ist die Grundlage für soziale Teilhabe, Selbstbestimmung und echte Aufstiegschancen – gerade hier bei uns im Wahlkreis“, sagt Okhrimenko. „Wenn Familien mit steigenden Kosten und weniger Betreuungsstunden rechnen müssen, läuft politisch etwas falsch.“ Volt Kreis Düren arbeite deshalb aktuell an einer Petition zu den neuen Kita-Regelungen, so die Partei. Aus Sicht von Volt drohen vielen Familien erhebliche Mehrkosten bei gleichzeitig sinkender Betreuungszeit. Das Team prüfe deshalb alternative Ansätze, darunter eine stärkere Finanzierung von Kindertagesstätten über das Bildungsministerium statt über die ohnehin belasteten Kommunen.
Weitere Informationen zur Kandidatur und zu Terminen vor Ort gibt es unter voltdeutschland.org/kreis-dueren sowie auf Instagram unter @volt.dueren.
















