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Jeder hat ein Alaaf verdient!

Mit der CCKG starteten die blau-weißen Jecken in das neue Jahr: Die Prinzenproklamation stand im närrischen Kalender.

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Für Spasssss und gute Laune sorgte die CCKG zum Jahresstart. Foto: Dorothée Schenk
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Die Frage, ob Spontaneität schon Punk und Anarchie ist und was passiert, wenn das Narrenschiff lauthals singend aus dem Takt kommt, stellt sich bei der nicht eingetragenen Gesellschaft gar nicht erst. Obschon im Hafen der etablierten Karnevalistenvereine längst vor Anker gegangen, bleibt die CCKG immer noch die etwas andere Sitzung – die ja bekanntermaßen eine Stehung ist (ohne Sitzplatz), mit viel Trunk ohne Kostümzwang.

Und wie stets kamen die befreundeten Gesellschaften und ließen sich auf das Spiel um den Wanderpokal der CCKG ein: Diesmal galt es, bei der Reise nach Jerusalem den letzten Platz zu ergattern. Im Eifer des Gefechts kam es dann auch zur frühzeitigen Aufgabe von Präsident Peter der KG Rursternchen, der, statt den freien Platz in seinem Rücken zu nutzen, einfach „vom Platz“ ging. Startschwierigkeiten mit dem Musikeinspieler überbrückten die Anwesenden einfach mit dem etablierten „La-laaaa“, dirigiert von Präsident Axel Fuchs. Schließlich ergatterte die GKG Fidele Brüder Koslar, die in diesem Jahr ihr 9 x 11. Jubiläum feiert, die Trophäe. „Wir nehmen den Preis an“, witzelte Präsident Andreas Steinbusch.

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Dass die CCKG auch politisch sein kann, bewies die Garde. Hauptmann Hacky widmete sich in einem fiktiven Interview mit Ex-Prinz Budny als südamerikanischem Gesandten dem jüngsten kriegerischen Übergriff der USA auf Venezuela. Passend eingeführt hatte in das Thema das CCKG Fernsehballett, das in dieser Session den „Jahrmarkt der Unmöglichkeiten“ tanzt.

Ansonsten luden die inzwischen zu Jülicher Evergreens gewordenen CCKG-Songs zum Mittanzen und Mitsingen ein. Das war „schön, so schön“, wenn der „Prinz, Prinz“ beschworen wurde, und „Nie mehr Alkohol“ bot eher kein Versprechen für die kommende Session – vielmehr war „drink doch ene mit“ die Devise. Fazit: „Jeder hat ein Alaaf verdient!“ So vom Narrenvolk getragen konnten der frisch inthronisierte Prinz Ole (Schlüter) mit der (wegen Krankheit abwesenden) Jungfrau Patricia I. (Pasqual Werth) und Deftigkeit Denis (Etzkorn) in eine feierfreudige Session starten.


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Dorothée Schenk
HERZOGin mit Leib und Seele. Mein HERZ schlägt Muttkrat, Redakteurin gelernt bei der Westdeutschen Zeitung in Neuss, Krefeld, Mönchengladbach und Magistra Artium der Kunstgeschichte mit Abschluss in Würzburg. Versehen mit sauerländer Dickkopf und rheinischem Frohsinn.

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