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Bahn frei für Barrierefreiheit

Die "Schweizer Straße" ist inzwischen von Anwohnern und einer Tagespflegeeinrichtung St. Elisabeth reichlich frequentiert. Was noch fehlt, ist der Endausbau, wie der Arbeitskreis für ein inklusives Jülich (AKI) bemängelt.

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Sicht auf Nebeneingang Tagespflege und Haus Nr. 15. Foto: privat
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Als Weg mit reichlich Stolperfallen stellt sich derzeit die „Schweizer Straße“ vor allem am Wendehammer dar, wie der AKI bei einer Ortsbegehung mit einer Bewohnerin mit Schwerbehinderung, der Pflegedienstleiter der dort ansässigen Tagespflegeeinrichtung St. Elisabeth, einem Mitarbeiter des Tiefbauamtes und die Geschäftsführerin des AKI  vom Amt für Familie, Generationen und Integration der Stadt Jülich feststellte. Der Arbeitskreis für ein inklusives Jülich stellte darum im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss den Antrag, den Endausbau, aber schon jetzt als kurzfristige Maßnahme die Fahrbahn so einzuebnen, dass es für die Anwohner eine schnelle und deutliche Verbesserung ergebe.

Das neu erstellte Wohnquartierprojekt an der Schweizer Straße sei vom Bauherrn Emerich als barrierefreier Wohnraum geplant und mit einem hohen Anteil an öffentlichen Wohnungsbaumitteln gefördert worden. Der AKI bemängelt, dass „obwohl das Bauprojekt von Beginn an als barrierefreier Wohnraum für Menschen mit Behinderungen und für Seniorinnen geplant wurde, haben wir den Eindruck gewonnen, dass eine barrierefreie Umfeldgestaltung und Zuwegung nicht in der Planung ausreichend mit bedacht wurden.“ Die Baustraße weise in diesem Abschnitt sehr starke Mängel auf, die von Menschen, die einen Rollstuhl oder Rollator nutzten oder auch nur eine leichtere Gehbehinderung hätten, nicht gefahrenfrei zu begehen und zu zu befahren sei. „Hier muss dringend und schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden“, fordert der Arbeitskreis für ein inklusives Jülich. „Auch bitten wir die Stadt Jülich mit den Eigentümern Emerich und SEG zu besprechen, wie die Gesamtsituation im Außenbereich im Sinne der Barrierefreiheit verbessert werden könnte.“

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Das Tiefbauamt schätzt die Kosten für einen Endausbau des Straßenabschnitts auf ca. 80.000 Euro. Die Verwaltung erkennt den entsprechenden Bedarf und unterstützt das Vorhaben. Zustimmung für die Umsetzung erhielt sie von den Ausschussmitgliedern, die dem Antrag zustimmte.


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