Start Stadtteile Jülich Wie geht „besser älter werden in Jülich“?

Wie geht „besser älter werden in Jülich“?

Auch wenn „älter werden“ laut Überschrift das Thema ist, sei das Programm der Informationsveranstaltung bewusst breit gefächert und für verschiedene Zielgruppen gedacht, erläutern die Organisatoren. Ende August laden Malteser Hilfsdienst, Stadtverwaltung und Brückenkopf-Park in die Südbastion ein.

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Das Gruppenbild beweist, wie groß die Beteiligung sein wird. Foto: Britta Sylvester
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„Unser Endgegner bleibt das Wetter“, grinst Werner Johnen. Trotzdem haben sich die Malteser, für die Johnen als Key Account Manager an den Planungen beteiligt ist, gemeinsam mit der Stadtverwaltung dazu entschieden, ihre Informationsveranstaltung rund ums Thema „Älter werden“ unter freiem Himmel zu veranstalten. Mitorganisatorin ist die Brückenkopf-Park GmbH unter Federführung von Jenny Lorbach.

Wie man „Besser älter werden“ kann in Jülich, soll dieser Tag zeigen. Lauscht man den Planungen, scheint das Ganze Messecharakter zu bekommen. In der Südbastion werden verschiedenste Einrichtungen und Anbieter ihre Dienstleistungen zeigen, vorstellen und erklären. Mit Vorträgen, zu denen sich die einzelnen Aussteller während ihres Organisationstreffens anmelden konnten, soll das Portfolio abgerundet werden.

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Von Treppenliftanbietern über Pflegedienste, Apotheken und das Jülicher Krankenhaus hin zu Ergotherapeuten und der Alzheimer Gesellschaft im Kreis Düren bildet der bunte Reigen der Aussteller ab, wie viele verschiedene Facetten mit dem Thema „Älter werden“ verbunden sind. Der Seniorenbeirat wird selbstredend ebenfalls dabei sein, stellt das Gremium doch eine wichtige Möglichkeit für ältere Menschen dar, ihre Interessen zu vertreten. Auch die Polizei wird Ratschläge geben und Informationen mitbringen.

Zu den „Senioren“ – also Menschen ab einem Alter von 60 Jahren, erläutert Sozialplanerin Beatrix Lenzen – zählen etwa 30 Prozent der Einwohner Jülichs. Rund 6 Prozent der 35.000 Jülicher und Jülicherinnen sind sogar älter als 80 Jahre. Eine große Zielgruppe also, an die sich die Veranstaltung in erster Linie wendet. Doch nicht nur ältere Menschen sollen sich angesprochen fühlen, wünschen sich Veranstalter wie Aussteller.

Denn zum einen seien immer auch Angehörige mitbetroffen, wenn etwa ein Mensch an einer dementiellen Veränderung erkrankt sei. Auf der anderen Seite seien auch jüngere Menschen von Einschränkungen und Erkrankungen betroffen, die Hilfe im Alltag erfordern. Deshalb sei dieses Informationsangebot kein reiner „Seniorentag“, sondern richte sich an alle Menschen, die sich mit Themen rund ums Älterwerden, körperlichen Einschränkungen, Hilfsbedürftigkeit und Hilfeangeboten auseinandersetzen möchten.

Um das Angebot abzurunden, bietet der Brückenkopf-Park kostenlose Führung über das Gelände an, und in der Blumenhalle wird es ein kulinarisches Angebot für Aussteller und die hoffentlich vielen Besucher geben. Damit diese bequem den Veranstaltungsort erreichen können, bietet der Bürgerbus an diesem Tag einen geänderten Fahrplan an und steuert die Südbastion häufiger als sonst an. Und für alle, die nicht vor Ort sein können, überträgt der Jülicher Radiosender familyFM die Veranstaltung live.

„Wir hoffen, mit dieser wichtigen Veranstaltung viele Menschen zu erreichen“, fasst es Sozialdezernent Thomas Mühlheims zusammen. Übergeordnetes Ziel ist es, Menschen zu informieren, was ihnen zusteht, welche Möglichkeiten ihre Kommune bietet, aber auch, wo sie sich engagieren können. Denn schließlich, so Beatrix Lenzen, sei das Alter sehr vielfältig und mit dem beruflichen Ruhestand noch lange nicht Schluss.

„Besser älter werden in Jülich“ SO 23|08
Brückenkopf-Park | Südbastion | 10 bis 17 Uhr | der Eintritt (über den Eingang an der Südbastion) ist frei


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