„Leidenschaftliche Improvisationen und eine energiegeladene Show“ hatte das Kuba im Vorfeld gesprochen – ein Versprechen das „Purple Rising“ eindrucksvoll hielten.
Mit „Highway Star“ ging die Deep Purple-Tribute-Band gleich mit den ersten Tönen in die Vollen und traf beim Publikum in der gut gefüllten Kuba-Halle offenbar einen Nerv. Mit „Black Night“ servierten die standesgemäß langhaarigen Musiker gleich den nächsten Klassiker hinterher, belohnt von „Wohoo“-Chören aus den Reihen der Zuschauer.
Durchweg gute Stimmung und viel Applaus, tanzende Zuschauerinnen und Zuschauer – der eine oder andere ließ sich gar zum Headbanging hinreißen – begleiteten ein Konzert, das von vorne bis hinten Spaß machte. Dabei hatten Purple Rising keinesfalls nur die bekannten Hits ihrer Heroen im Gepäck, sondern wagten sich auch an unbekanntere Stücke wie „You keep on moving“. Und das aus gutem Grund wie Gastsänger Michael Dorp lobend hervorhob: „Das zeichnet eine Tribute Band aus, dass sie auch was für die Insider spielt.“ Dieser Erkenntnis folgend, erklang dann nur von der gefühlvollen Gitarre von Joachim Villwock begleitet, „This time around“ vom 1975er-Album „Come taste the band“. Spätestens mit seiner Interpretation dieses Songs zeigte Michael Dorp sein ganzes Können am Mikro.
„Da stehen zwei richtig gute Sänger auf der Bühne“, formulierte es ein sichtlich angetaner Zuhörer. Bei den gemeinsam interpretierten Stücken zeigte sich, wie gut Michael Baum und sein Namensvetter harmonierten. Für eine gesangliche Überraschung sorgte später am Abend dann noch Bassist Dominik Stotzem, als er der Purple-Version von „Hush“ mit rauer Stimme ordentlich Wumms verlieh.
Immer wieder eingestreut ins reguläre Deep Purple-Repertoire gab es noch ein paar weitere musikalische Überraschungen: die nicht minder rockigen, aber doch unverkennbar anderen Led Zeppelin-Klänge wie etwa in „No Quarter“ oder beim finalen „Rock’n’Roll“ sorgten für eine überraschend gut passende Mischung.
Purple Rising sind: Sänger Michael Baum, Bassist Dominik Stotzem, der „beste bayerische Schlagzeuger“ Volker Stenger, Joachim Villwock an der Gitarre und „nicht als Lord, sondern als König an den Tasten“ bediente Andreas König Hammond-Orgel und Keyboard.
Fotos: Rolf Sylvester
Link zur Galerie für alle App-Nutzer.








































