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Schlüsselfaktor Wasserstoff

Ferdinand Aßhoff stattete dem Helmholtz-Cluster einen Besuch ab und erhielt einen umfassenden Einblick in desssen Aufgabenspektrum.

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Das Modell macht es anschaulich. Foto: Kreis Düren
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„Das Helmholtz-Cluster im Brainergy-Park ist ein Schlüsselfaktor für die Wasserstoff-Forschung in der Region“, sagte Ferdinand Aßhoff, Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, als er die Einrichtung in Jülich besuchte. Vor Ort erhielt er einen umfassenden Einblick in die Tätigkeit und Aufgaben des Hauses.

Das Helmholtz-Cluster für nachhaltige und infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2) beschäftigt sich mit einer nachhaltigen, sicheren und wirtschaftlichen Wasserstoff-Infrastruktur. International renommierte Wissenschaftler und Experten forschen an innovativen Speicher- und Transporttechnologien für Wasserstoff. Ein entscheidender Faktor dabei ist es zu zeigen, wie Projekte aus der Forschung in der Praxis funktionieren können. So gibt es bereits eine Kooperation mit dem Krankenhaus Erkelenz, das 20 Prozent seines Energiebedarfes mit Wasserstoff (H2) bestreiten kann, wie Dr. Susanne Spörler und Guido Jansen vom Helmholtz-Cluster ausführten.

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Sie präsentierten dem Landesbeauftragtem auch ein großes Lego-Modell, das auf anschauliche Art Anwendungsmöglichkeiten für H2-Technologien zeigt. „Wasserstoff ist sicher ein wichtiger Bestandteil für die Energieversorgung von morgen“, sagte Ferdinand Aßhoff. Ein wesentlicher Aspekt dabei sei, auf welchen Gebieten der Einsatz von H2 sinnvoll sei – oder wo nicht, betonte der NRW-Beauftragte.
Nur einen Steinwurf entfernt vom Helmholtz-Cluster wird im Brainergy Park eine Herstellungsanlage für grünen, umweltfreundlichen Wasserstoff errichtet, ein Elektrolyseur. Bauherr ist die HyDN GmbH, an der der Kreis Düren und die Messer Group zu je 50 Prozent beteiligt sind. Produktion und Vertrieb von H2 sollen ab Beginn des kommenden Jahres erfolgen. Ausgebaut wird in diesem Zusammenhang auch das Wasserstofftankstellennetz im Kreisgebiet.


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