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Nächster Schritt zum „Tor“

Eingangstor Kirchberg: geplanter Startpunkt für Natur, Begegnung und Veranstaltungen.

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Abbildung 1: Luftbild mit Darstellung des bisherigen "Epsotech-Grundstücks" (TIM-online, 2025)
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Wer künftig die Nordkante des Indesees erkunden möchte, soll in Kirchberg einen zentralen Anlaufpunkt finden. Der Rat der Stadt Jülich hat den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Eingangstor Kirchberg zum Indesee“ gefasst und damit den Start für das Bauleitplanverfahren eingeleitet. Parallel soll die Verwaltung Gespräche mit Straßen.NRW führen, um Möglichkeiten für eine Zuwegung entlang der Landstraße zwischen Ortsausgang und Plangebiet zu erörtern.

Geplant ist „das Eingangstor“ auf einem Teil des ehemaligen Epsotech-Geländes am südöstlichen Ortsrand von Kirchberg. Nach den Planunterlagen soll dort ein Gebäude mit Außenanlagen und Parkmöglichkeiten entstehen, das mehrere Funktionen miteinander verbindet. Es soll Anlaufstelle für Besucherinnen und Besucher des Naturerlebnisraums Nordkante Indesee sein und zugleich Raum für Begegnung, Austausch sowie das gesellschaftliche und kulturelle Leben im Ort bieten. Vorgesehen ist außerdem eine Nutzung für Brauchtums-, Kultur- und Vereinsveranstaltungen.

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Für Menschen aus Kirchberg und der Umgebung bedeutet das nach der Planung, dass an einem Ort unterschiedliche Angebote möglich werden. Wer beispielsweise zu einer geführten Exkursion startet, Informationen über die Nordkante des Indesees sucht oder mit dem Fahrrad auf dem RurUfer-Radweg unterwegs ist, soll dort einen gemeinsamen Ausgangspunkt finden. Gleichzeitig sollen Vereine oder Veranstalter die Räume für ihre Aktivitäten nutzen können.

Das Eingangstor ist nach dem Erläuterungsbericht als Treffpunkt für Führungen und Exkursionen vorgesehen. Informationsmaterial soll Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, die Nordkante des Indesees auch selbstständig zu erkunden. Zu den Zielgruppen gehören neben der Dorfgemeinschaft insbesondere Radfahrende aus der Region sowie Menschen, die den RurUfer-Radweg oder den von Aachen kommenden Radschnellweg nutzen.

Auch die Gestaltung des Gebäudes ist auf unterschiedliche Nutzungen ausgelegt. Der Grundriss wurde in einem partizipativen Verfahren gemeinsam mit Vereinen und Einwohnerinnen und Einwohnern aus Kirchberg entwickelt. Vorgesehen sind ein Foyer mit Ausstellungsbereich sowie mehrere Mehrzweckräume. Diese können einzeln genutzt oder zu einem großen Saal zusammengeschaltet werden. So sollen sowohl kleinere Treffen als auch größere Veranstaltungen möglich sein.

Nach den bisherigen Planungen soll das Gebäude gut sichtbar an der südöstlichen Grundstücksgrenze entstehen. Die Parkplätze sind im nördlichen Bereich vorgesehen. Ein Fußweg soll das Gelände mit Kirchberg verbinden, während die Zufahrt für Autos im Norden geplant ist.

Für das rund 4350 Quadratmeter große Grundstück sieht die Vorplanung eine Bebauung von etwa 540 Quadratmetern vor. Der überwiegende Teil der Fläche bleibt als Grünfläche erhalten; hinzu kommen Verkehrsflächen für die Erschließung. Mit dem Aufstellungsbeschluss beginnt zunächst das Bauleitplanverfahren. Im nächsten Schritt folgen die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange. Anschließend werden unter Berücksichtigung der eingegangenen Hinweise die Entwurfsunterlagen, Fachgutachten und der Umweltbericht erstellt.


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