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Zeitreise in 3D

Mit 3D-Brillen in die Zeit der Renaissance eintauchen - das geht ab MItte Mai im Museum Zitadelle.

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Das Renaissanceschloss in der Zitadelle. Foto: Bernhard Dautzenberg
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Heute ist das Renaissanceschloss Wilhelms V. nur noch in Resten erhalten. Durch moderne Computertechnik und intensive bau- sowie kunsthistorische Recherchen ist es gelungen, den Bauzustand des Jülicher Schlosses im 16. Jahrhundert digital zu rekonstruieren.

Mit 3D-Brillen können Besucher ab dem Museumstag am 17. Mai in die Zeit der Renaissance eintauchen und die Räume des Schlosses in 360°-Ansicht betrachten, entweder in einer fest installierten Medienstation im Museum oder bei einer Spezialführung durch das Denkmal des Landes NRW.

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Auch die eindrucksvollen Schlossge-SCHICHTEN unter den historischen Bauten können ab dem Museumstag auf ganz neue Weise betrachtet werden. Die bewegte Geschichte der Jülicher Zitadelle kann auch anhand eines archäologischen Blicks in die Erde erzählt werden. Archäologische Untersuchungen im Schlosshof haben zahlreiche historische Schichten freigelegt, die bis weit in die Zeit vor dem Bau der Landesfestung und Residenz zurückreichen.

Das beeindruckende Grabungsprofil wird ab dem Museumstag am 17. Mai im Schlosskeller präsentiert. Ein Film mit zahlreichen Computer-Animationen erläutert die Grabungsergebnisse.


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