Start Stadtteile Jülich Vom „unsäglichen“ Zweck der Sprache

Vom „unsäglichen“ Zweck der Sprache

Im Fachbereich Mensch und Gesellschaft bietet die Volkshochschule Jülicher Land einen Vortrag über Sagbares und Unsagbares an.

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Abbildung: pixabay | CDD20
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„Verbotene Wörter – vergessene Worte – verdrängte Gedanken: Sollen wir wirklich nicht mehr alles sagen dürfen?“ Diese Frage stellt sich in einem kostenfreien und anderthalbstündigen Vortrag der VHS Jülicher Land mit Claus Maas am Dienstag, 10. März ab 19 Uhr.

Der Streit um das „N-Wort“, das „Z-Wort“, das „E“- und das „I“- Wort lasse viele fassungslos zurück. Die „Grenzen des Sagbaren“ würden im gesellschaftlichen Diskurs immer weiter verschoben – würden oft gerade die sagen, die das Sagbare ihrerseits immer mehr einengen wollen.

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Die anhaltenden Diskussionen mache deutlich, wie sehr Sprache die Spannungen und die weltanschaulichen wie politischen Zerwürfnisse im öffentlichen Raum prägt. „Linke“ und „Rechte“ ringen um die Deutungshoheit über Begriffe wie „Klimawandel“, „Migration und Remigration“, „Vielfalt“, „Gerechtigkeit“, „Demokratie“ – oder zuletzt „Stadtbild“.

Final stellt die Veranstaltung die Frage: „Erfüllt unsere Sprache noch ihren eigentlichen Zweck, Verständigung und Ausgleich in der Gemeinschaft zu gewährleisten – oder ist sie inzwischen vor allem zu einem Kampfmittel sich bekämpfender Ideologien geworden, der die Gesellschaft zunehmend belastet und in einen Krieg der Begriffe mündet?“

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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