Die 34 Sendetürme, zwischen denen die Antennenvorhänge gespannt waren, prägten über Jahrzehnte das Stadtbild; vor allem in der Dunkelheit, wenn die Signallampen an den Spitzen der Türme rot leuchteten. Lange Zeit war auch das Pausenzeichen der Deutschen Welle ein ständiger Begleiter im Alltag der Jülicherinnen und Jülicher, da es in zahlreichen elektrischen Geräten zu hören war.
Die Wanderausstellung „Von Jülich in die ganze Welt“ über die Geschichte der ehemaligen Rundfunksendestelle Jülich ist nach seiner Erst-Aufstellung im Jülicher Rathaus im Dezember 2024 erstmals wieder zu sehen. Einen Monat lang wird sie im Forschungszentrum Jülich präsentiert.
Auf dem Gelände der Merscher Höhe oberhalb der Stadt befand sich von 1956 bis etwa 2010 die Rundfunksendestelle Jülich. Bis Anfang der 2000er wurden von hier die Programme des Auslandssenders Deutsche Welle in alle Welt ausgestrahlt. Die Redaktion des Senders befand sich zunächst beim NWDR in Köln. 1960 wurde aus der Deutschen Welle eine eigenständige Körperschaft.
Ausstellung MO 09|03 – FR 10|04
Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. | Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich | zu den Öffnungszeiten des Forschungszentrums Jülich (Personalausweis erforderlich)



















