
Damit protestiert das Bündnis gegen die geplanten 152 Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Aachener Landstraße 25 (B 56), ehemals „Königshäuschen“. Die Aktivisten treffen sich am 21. Februar um 14 Uhr, um ihren Protest zu zeigen. Beim letzten Castor-Probetransport wurde die Route vorbei an „Königshäuschen“ gewählt und der Schwerlasttransporter fuhr anschließend auf die Autobahn A 44.
Mit der Mahnwache wollen die Aktivisten der Initiative „Stop Westcastor“ ihre Forderung an die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung erneuern, auf die gefährlichen Castor-Transporte zu verzichten.
Die 170 Kilometer lange Strecke führt über marode Brücken und entlang der verkehrsreichsten Autobahnen in Nordrhein-Westfalen, so das Bündnis. Wöchentlich gäbe es neue Meldungen über schwere Unfälle und Sperrungen für Schwerlasttransporte. Jeder Castor-Lkw soll 130 Tonnen auf die Waage bringen und 30 Meter lang und 3 Meter breit sein. Hochradioaktiver Atommüll gehört nicht auf die Autobahn und jahrelange Castor-Transporte von einem Zwischenlager zum nächsten sind keine Lösung des Atommüllproblems, ist die Initiative überzeugt. Deshalb die Forderung, den hochradioaktiven Atommüll in Jülich bis zum Bau eines Endlagers dort weiterzulagern, damit dieser nur noch einmal transportiert werden muss. Zudem verweisen die Aktivisten auf neue, unkalkulierbare Risiken durch Drohnen.


















