Start Magazin Gesundheit „Quit the Shit“

„Quit the Shit“

Seit 20 Jahren begleitet die Caritas Düren-Jülich mit ihrem Programm „Quit the Shit“ Menschen auf dem Weg aus dem problematischem Cannabiskonsum.

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Foto: pixabay
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„‚Quit the Shit‘ bedeutet für mich den Einstieg in den Ausstieg. Ich bin nach wie vor fasziniert darüber, wie viel Veränderung innerhalb eines doch relativ überschaubaren Zeitraums möglich ist.“ Für Andreas Schön, Leiter der Suchthilfe der Caritas Düren-Jülich, hat das Angebot auch nach zwei Jahrzehnten nichts von seiner Bedeutung verloren. Die Suchthilfe des Caritasverbands für die Region Düren-Jülich begleitet das Projekt seit dessen Start im Jahr 2006 und gehört damit zu den Gründungsmitgliedern des bundesweiten Beratungsnetzwerks. In diesen Jahren wurden über 1000 Menschen von Mitarbeitenden der Caritas Düren-Jülich beraten.

„Quit the Shit“ ist ein kostenloses Online-Angebot des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und richtet sich an Menschen, die ihren Cannabiskonsum reflektieren und verändern möchten. Zum Programm gehören ein digitales Konsumtagebuch, regelmäßige Rückmeldungen durch qualifizierte Beraterinnen und Berater sowie persönliche Chatgespräche. Im letzten Jahr haben 238 Personen die Beratung genutzt, das entspricht 20,12 Prozent des Gesamtklientels. Die Online-Beratung ermöglicht es Betroffenen, unabhängig von Wohnort und Öffnungszeiten professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Gerade für Menschen, denen der Gang in eine Beratungsstelle zunächst schwerfällt, kann das digitale Angebot eine wichtige erste Hilfe sein.

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Auch künftig unterstützt die Suchthilfe Menschen aus dem Kreis Düren und darüber hinaus dabei, ihren Konsum kritisch zu hinterfragen und neue Perspektiven für ihren Alltag zu entwickeln. Nach Angaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit gehört Cannabis neben Alkohol und Tabak zu den am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen in Deutschland. Bereits rund acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen und nahezu die Hälfte der jungen Erwachsenen haben Erfahrungen mit Cannabis gemacht (laut Drogenaffinitätsstudie 2025). Bei einem Teil der Konsumierenden entwickelt sich daraus ein problematisches Konsumverhalten mit negativen Auswirkungen auf Schule, Ausbildung, Beruf oder soziale Beziehungen.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter drugcom.de oder www.caritasverband-dueren.de/suchthilfe


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