Immer häufiger werden Menschen über Messenger-Dienste, soziale Netzwerke oder Jobportale mit vermeintlich lukrativen Minijobs angeworben. Die Täter geben sich als seriöse Unternehmen oder Personalvermittler aus und wirken auf den ersten Blick absolut glaubwürdig. Doch Vorsicht: Wer sich darauf einlässt, soll häufig persönliche Daten wie Personalausweis, Bankverbindung oder Steuer-ID übersenden, neue Bankkonten eröffnen oder bestehende Konten für Geldtransfers zur Verfügung stellen, warnt die Polizei. Teilweise würden die Betroffenen sogar aufgefordert, eigenes Geld vorzustrecken oder Überweisungen für angebliche Geschäftspartner durchzuführen.
Das Ergebnis ist oft bitter. Persönliche Daten geraten in die Hände von Kriminellen, und eigene Konten werden für Straftaten missbraucht. Vorgelegtes Geld ist meist unwiederbringlich verloren. Betroffene geraten unter Umständen selbst ins Visier der Ermittlungsbehörden, weil ihre Konten für Geldwäsche oder Betrugsdelikte genutzt wurden, so der eindringliche Hinweis der Behörde.
Um sich zu schützen, empfiehlt die Polizei, misstrauisch bei Jobangeboten mit unrealistisch hohen Verdienstversprechen zu sein. Persönliche Dokumente oder sensible Daten sollten nicht an unbekannte Personen weitergegeben werden. Auch sollte man auf keinen Fall Bankkonten oder Online-Konten im Auftrag Dritter eröffnen oder gar eigenes Geld überweisen, um einen Job überhaupt erst antreten zu können. Gleichfalls darf Fremden das eigene Bankkonto nicht für Geldtransfers überlassen werden.
Der polizeiliche Rat ist einfach: Wenn ein Jobangebot zu gut klingt, um wahr zu sein, sollten Betroffene skeptisch sein und Vorsicht walten lassen. Wer bereits Daten übermittelt oder Geld überwiesen habe, sollte schnell handeln und umgehend die Bank informieren, Passwörter ändern, gegebenenfalls betroffene Zugänge sperren und Anzeige bei der Polizei erstatten.





















