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Lebende Bücher erzählen ihre Geschichte

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bibliothek der Menschen“ gab die Hospizbewegung einen umfassenden Einblick in die Sterbebegleitung

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Ein Teil der "Lebenden Bücher" zum Thema Sterbebegleitung. Foto: Stadt Jülich
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Der Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration der Stadt Jülich und die Stadtbücherei Jülich luden erneut zur Veranstaltungsreihe „Bibliothek der Menschen“ ein. Im Mittelpunkt stand die Hospizarbeit als psychosoziales Angebot für Sterbende und ihre Angehörigen. Mit der Veranstaltungsreihe „Bibliothek der Menschen“ bieten die Organisatorinnen einen besonderen Raum, in dem Menschen zu „lebenden Büchern“ werden und ihre persönlichen Geschichten erzählen. Die „Bibliothek der Menschen“ lädt ein, nicht über andere zu sprechen, sondern mit ihnen — respektvoll, offen und ohne Vorurteile.

Silke Huppertz, Pflegedienstleitung im stationären Hospiz Düren-Lendersdorf, übernahm fachlich kompetent die Moderation. Zunächst berichtete Ute Chardin-Bloem sehr eindrucksvoll, wie hilfreich sie die Unterstützung durch die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. im Sterbeprozess ihres Mannes erlebt hat. Erste Kontakte beim Infostand am Welthospiztag, eine gemeinsame Teilnahme beim „Letzte Hilfe-Kurs“ und schließlich die intensive persönliche Begleitung durch die ehrenamtliche Mitarbeiterin Marie-Luise Herpers.

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Neben der Sterbebegleitung ist die Bildungsarbeit ein weiterer Schwerpunkt der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. Diese wurde sehr lebhaft am Projekt „Hospiz macht Schule“ durch Andrea Leroy vorgestellt. Dieses generationsübergreifende Präventionsprojekt wird bereits seit über 20 Jahren erfolgreich in Grundschulen im gesamten Kreis Düren durchgeführt. Die Zuhörenden erhielten lebhafte Einblicke in das Programm, das es ermöglicht, bereits junge Menschen in die Selbstverständlichkeit hospizlicher Haltung hineinwachsen zu lassen.

Der erste Vorsitzende der Hospizbewegung Dr. Detlef Struck und die hauptamtliche Koordinatorin Theresa Reichert erläuterten auch den formalen Rahmen des Vereins. Die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. begleitet sterbende Menschen und deren Angehörige im gesamten Kreis Düren kostenlos und überall, wo die Menschen leben; zuhause und in Pflegeeinrichtungen. Die Begleitung wird durch qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeitende geleistet, die der Schweigepflicht unterliegen, regelmäßig geschult werden und Supervision erhalten.

Im Januar 2027 beginnt ein neuer Qualifizierungskurs zur ehrenamtlichen Hospizmitarbeit. Interessierte und Betroffene können sich unter der Telefonnummer 02421 / 393220 melden.

Informationen zur Veranstaltungsreihe „Bibliothek der Menschen“ sind im Fachbereich für Sozialplanung, Demografie, Inklusion und Integration mit Email an BLenzen@juelich.de und in der Stadtbücherei Jülich mit Email an Stadtbuecherei@juelich.de zu erhalten.


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