Rund zwei Wochen nach dem Ausbruch der Brände im Hürtgenwald dauern die Ermittlungen zur Brandursache weiterhin an. Eine sichere Aussage dazu, wie die Brände entstanden sind, kann derzeit noch nicht getroffen werden. Das meldet die Polizei.
Am 13. August kam es dem Bericht zufolge zunächst vormittags zu einem Brand im Bereich der Wehebachtalsperre, dann nachmittags zu einem weiteren Brand zwischen Großhau und Gey. Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe der beiden Brände sowie der Lage der vermuteten Brandherde abseits von Wegen könne eine Brandstiftung derzeit nicht ausgeschlossen werden. Zur Unterstützung der Ermittlungen seien Brandsachverständige hinzugezogen worden. Die Spurensuche gestalte sich aufgrund der weitläufigen Waldlage allerdings schwierig.
Über das eingerichtete Hinweisportal seien bislang 220 Hinweise eingegangen, denen die Ermittler nachgehen. Dennoch benötigt die Polizei weiterhin Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im Zusammenhang mit den Bränden verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder über Informationen verfügt, die für die Ermittlungen von Bedeutung sein könnten, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02421 949-0 an die Polizei Düren zu wenden.



















