
Vertrauen aufbauen, Gefühle wahrnehmen und das eigene Selbstbewusstsein stärken: Am Reittherapie-Projekt „Von Kopf bis Huf“ der Integrationsagentur Jülich nehmen neun Kinder und Jugendliche mit Flucht- und Migrationsgeschichte an insgesamt zehn Reittherapie-Einheiten in Jülich teil. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Begegnung mit den Pferden.
In einem geschützten Rahmen können die jungen Teilnehmenden neue Erfahrungen sammeln, Vertrauen entwickeln und ihre eigenen Fähigkeiten erleben. Die Arbeit mit den Tieren bietet dabei Raum, zur Ruhe zu kommen, Gefühle wahrzunehmen und Schritt für Schritt mehr Sicherheit zu gewinnen. Gestartet ist das Projekt vor den Sommerferien. Noch bis zum Oktober kommen die Kinder wöchentlich.
„Pferde reagieren unmittelbar auf Körpersprache, Stimmung und Verhalten. Dadurch können die Kinder und Jugendlichen viel über sich selbst und den Umgang mit anderen lernen“, erklärt Reittherapeutin Jana Engels. Die Reittherapie ermöglicht dabei einen niedrigschwelligen Zugang, bei dem nicht Leistung, sondern die persönliche Entwicklung und das eigene Erleben im Vordergrund stehen.
„Von Kopf bis Huf“ wird durch den Diözesanen Migrationsfonds des Bistums Aachen gefördert.
Hintergrund
Die Integrationsagentur Jülich unterstützt Menschen mit Einwanderungsgeschichte und setzt sich für Teilhabe, Chancengleichheit und ein gutes Miteinander ein. Mit Angeboten wie „Von Kopf bis Huf“ werden insbesondere Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, ihre persönlichen Ressourcen zu stärken und positive Erfahrungen in der Gemeinschaft zu sammeln.


















