Ein wichtiges Datum für die Tafel-Bewegung, denn an diesem Stichtag wurde 1995 mit 35 Tafeln ein gemeinsamer Dachverband gegründet. Auch die Jülicher Tafel beteiligt sich am Aktionstag, allerdings erst vier Wochen später.
Tafeln teilen Lebensmittel – aber nicht nur das. Sie bieten Orte der Begegnung und teilen damit auch Zeit und Gemeinschaft mit armutsbetroffenen Menschen. Es wird ein Treffpunkt für Menschen mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten geschaffen: gegen Einsamkeit, für ein vertrauensvolles Miteinander.
Die Engagierten der Tafel teilen ihre Zeit mit Menschen, die in unserer Gesellschaft oft wenig Gehör finden. Besonders polarisierende Zeiten zeigen die Wichtigkeit von kleinen Gesten und freundlichen Gesprächen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Darüber hinaus setzen sich Engagierte für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln und deren gerechte Verteilung ein.
Der Aufruf der ehrenamtlichen Helfer bei den Tafeln lautet, Herz und Mitmenschlichkeit walten zu lassen und bittet darum um Unterstützung: „Schenkt Zeit, indem ihr ein Ehrenamt übernehmt, oder spendet Geld, damit wir unsere laufenden Kosten decken können.“ Ebenfalls hilfreich ist das Sammeln von haltbaren Lebensmitteln in Unternehmen oder Vereinen, um sie mit der Tafel-Kundschaft zu teilen.
Um für dieses Anliegen Öffentlichkeit zu schaffen, sind Interessierte am Samstag, 10. Oktober, eingeladen, ab 10 Uhr bei dem Stand auf dem Kirchplatz in der Kölnstraße vorbeizukommen und sich zu informieren.



















