„Spaß an Bewegung!“ Für Katrin Bünte steht dieser Punkt ganz oben, wenn es darum geht, was einen guten Physiotherapeuten ausmacht. Denn wer in diesem Beruf arbeitet, beschäftigt sich längst nicht nur mit Muskeln, Gelenken und Bewegungsabläufen, sondern vor allem mit Menschen.
Nach einem Unfall wieder auf die Beine kommen, mit einer chronischen Erkrankung besser leben oder auch im Alter möglichst lange mobil bleiben: Die Herausforderungen sind vielfältig und so individuell wie die Menschen selbst.
Genau das macht den Beruf für Katrin Bünte, die selbst gelernte Physiotherapeutin ist und Studieninteressierte an der FH Aachen zum Thema berät, so spannend. „Wir begleiten Menschen in besonderen Lebenssituationen und wollen sie dabei unterstützen, wieder aktiv am Alltag teilzunehmen.“
Lange Zeit war Physiotherapie in Deutschland vor allem ein klassischer Ausbildungsberuf. Heute eröffnet das Studium „Physiotherapie plus“ an der FH Aachen in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen zusätzliche Möglichkeiten. Der Studiengang kann ausbildungsbegleitend in Kooperation mit Physiotherapieschulen oder berufsbegleitend nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung studiert werden.
Dabei geht es um mehr als die wissenschaftliche Vertiefung physiotherapeutischer Kenntnisse. Medizin und Technik spielen hier ebenfalls zusammen, denn im Mittelpunkt steht eine moderne zukunftsorientierte Versorgung. „Technologie wird in der Medizin und im Gesundheitswesen immer wichtiger. In unserem Studium greifen wir diese Entwicklung gezielt auf“, erklärt Bünte.
Dafür gibt es an der FH Aachen unter anderem ein hochmodernes Ganganalyselabor. Auch KI-gestützte Assistenzsysteme und innovative Trainingsmethoden spielen eine wichtige Rolle. Ansätze und Methoden werden kontinuierlich auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse weiterentwickelt.
Genau diese Verbindung macht den Studiengang besonders: „Die besten Therapieansätze entstehen, wenn wir interdisziplinär mit Medizinerinnen und Medizinern sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren zusammenarbeiten. Unser Studium verbindet genau diese Bereiche – theoretisch und praktisch“, so Bünte.
Auch mit Blick auf die berufliche Zukunft bietet das Studium sehr gute Perspektiven. Denn in der Physiotherapie werden dringend Fachkräfte gesucht. Gleichzeitig steigt der Bedarf an qualifizierter Versorgung, unter anderem durch den demografischen Wandel.
Bünte ist sich sicher: „‚Physiotherapie plus‘ ist das ideale Upgrade für Physiotherapeutinnen und -therapeuten. Die Studierenden werden ausgebildet, mit den komplexen und sich verändernden Anforderungen in der Gesundheitsversorgung Schritt zu halten.“
















