„Die Herbstbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich auch bei uns in der Region fort, verliert jedoch an Dynamik. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede im Agenturbezirk: Rund 80 Prozent des Rückgangs der Arbeitslosigkeit entfallen alleine auf die Städteregion Aachen, während die Entwicklung im Kreis Düren nahezu stagniert“, kommentiert Sebastian Lohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aachen-Düren.
„Auch der Stellenmarkt spiegelt diese Unterschiede wider. Während die Unternehmen in der Städteregion Aachen und im Kreis Heinsberg trotz rückläufiger Stellenmeldungen gegenüber dem Vormonat mehr Personalbedarf anmelden als vor einem Jahr, bleibt die Nachfrage im Kreis Düren auch im Vorjahresvergleich unter dem bisherigen Niveau zurück.
Hier treffen eine schwächere Arbeitskräftenachfrage und eine stagnierende Arbeitslosigkeit aufeinander. Das zeigt, dass die saisonale Belebung allein nicht ausreicht, um dem Arbeitsmarkt überall gleichermaßen Impulse zu geben“, so Lohr.
Der Blick auf Jülich zeigt, dass zwar auch hier die Zahlen leicht rückläufig sind, aber die Bewegung eher überschaubar bleibt. Im Vergleich zum September ist die Arbeitslosenzahl in Jülich um 22 auf 2870 Menschen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr sind 259 Personen mehr arbeitslos gemeldet.
Im gleichen Zeitraum sind 14 freie Stellen weniger gemeldet worden. Deren Zahl ist damit auf 400 gesunken. Verglichen mit dem Vorjahr gibt es aber 38 freie Arbeitsstellen mehr.
Was sich wenig anhört, summiert sich aufs Jahr betrachtet jedoch ganz anders. Seit Januar haben die Arbeitgeber der Region 1103 freie Stellen gemeldet, 420 mehr als im Jahr 2025.



















