18 farbige Glasbilder aus einer ehemaligen Kapelle in Köln-Ehrenfeld sind jetzt im Mädchengymnasium Jülich zu sehen. Der Förderverein der Schule hat die Restaurierung und den Einbau vorfinanziert und bittet um Spenden.
Die Flucht nach Ägypten, die Hochzeit zu Kana und die Schutzmantelmadonna sind 3 der 15 Motive, die jetzt die Westfenster im Altarraum der Schulkapelle des Mädchengymnasiums Jülich (MGJ) schmücken. Drei weitere Glasbilder sind schon auf dem Weg dorthin zu sehen. Im Treppenaufgang hängen Darstellungen aus Josefs Werkstatt, von der Verkündigung und von der Geburt Jesu.
Die Glasbilder stammen aus der Kapelle des ehemaligen Opus-Dei-Studentenheims Schweidt in Köln-Ehrenfeld. Wie Schulseelsorger Dr. Andreas Kuhlmann berichtet, wurden sie vor rund fünf Jahren ausgebaut und eingelagert, als der neue Nutzer die Kapelle umfunktionierte.
Peter Lochner, ehemaliger Lehrer am MGJ, setzte sich dafür ein, dass die Bilder wieder einen Platz in einem Gottesdienstraum bekommen. Dem Mädchengymnasium wurden sie dauerhaft und kostenlos überlassen.
In Linnich restauriert, in Jülich gerahmt
Vor dem Einbau restaurierte die Linnicher Glaswerkstatt Oidtmann die Farbgläser. Die Jülicher Schreinerei Franken fertigte passende Rahmen aus Eichenholz an und montierte die Bilder in den Fensternischen. Im Altarraum lassen sich nun viele Szenen aus dem Leben Marias und Jesu von der Verlobung Marias mit Josef über die Begegnung auf dem Kreuzweg bis zur Aufnahme Marias in den Himmel entdecken.
Für Restaurierung, Rahmung und Montage sind insgesamt 15.840 Euro angefallen. Der Förderverein „Projekt MGJ“ hat die Kosten vorfinanziert und freut sich aber über finanzielle Unterstützung in jeder Höhe. Wer ein bestimmtes Motiv fördern möchte, kann mit 880 Euro die Kosten für eines der Glasbilder übernehmen.

























