30 Jahre Kuba: Jubiläumskonzert
Veranstaltung Navigation

30 Jahre KuBa – das sind drei Jahrzehnte voller Musik, Begegnungen und unvergesslicher Konzertabende. Zum Jubiläum darf es deshalb ordentlich krachen: Mit drei ganz unterschiedlichen Acts, aber einer gemeinsamen Leidenschaft für handgemachte, energiegeladene Musik, wird dieser besondere Abend gefeiert.
Die Beatpunker von „The Go Faster Nuns“ geben sich in der Stammbesetzung (T. van Guzyfer, Mr. 65,2%, Prince Charts und DD Windisch) die Ehre. Gegründet 1997 erlangten sie schnell den Status einer unberechenbaren und grandiosen Liveband. Nach unzähligen Tourneen und Gigs im In- und Ausland (u.a. mit Misfits, Gluecifer, Therapy?, Snuff, Dead Kennedys, New Bomb Turks), diversen Singles und drei Alben (Teenage Love Beats, Under Neon Light und In Traffic) entschied man sich im Herbst 2009, die Band vorerst auf Eis zu legen. Nach intensiven Gesprächen Ende 2017 fassten die vier schließlich den Entschluss, den Betrieb wieder aufzunehmen. Und der läuft bis heute … besser denn je….
Nach über 30 Jahren auf den großen und kleinen Bühnen legt der gebürtige Jülicher Punkrock-Pianist Uli Sailor jetzt sein erstes Solo-Album vor. „Besser Anders“ heißt es und ist der Beweis, dass Wut, Haltung und Leidenschaft für Musik durch keine KI ersetzt werden kann.
10 Lieder irgendwo zwischen rauem Indierock und Punkrock jenseits der abgenutzten Klischees. Sozialkritische sowie persönliche Texte auf hohem Niveau ohne Plattitüden handeln von Faschos im Bundestag, verblühender Liebe, Leidenschaft für Punkrock und gegen Gentrifizierung und Technikversklavung und ergänzen die Musik hervorragend. Kein Wunder, dass Uli Sailor nicht nur in kleinen DIY-Festivals und Punkläden auftritt, sondern sogar schon beim Rock am Ring, in der Volksbühne und im Technoclub Sisyphos gespielt hat. Das beweist, dass man sich diesen Typen, der nur mit Keyboard und Stimme eine ganze Band ersetzen kann, live keinesfalls entgehen lassen sollte.
„Fluegge“ ist deutschsprachiger Punkrock aus Aachen & Jülich, der zwischen Melancholie und Energie pendelt. Rauer Punk trifft auf die nachdenklichen Töne von Indie und Emo – eine Mischung, die tief geht. In ihrer Musik finden sich die kleinen Geschichten des Alltags, die uns alle berühren: persönliche Krisen, gesellschaftliche Beobachtungen und der ewige Kampf gegen sich selbst. Ihre Texte sind nachdenklich, oft politisch – und kehren das Innere nach außen.
Ein weiteres Highlight ist die Vorführung des Films „We Built This City“. Die rund 15-minütige Dokumentation von Tristan Pionke blickt auf die Jülicher Musikszene und 30 Jahre Kulturbahnhof – ein Ort, der Generationen der Musikszene geprägt hat. Mit neuem Videomaterial, Interviews und Archivmaterial entsteht hier eine kleine Zeitreise. Der Film zeigt, wie bedeutsam der KuBa für die Jülicher war, und weiterhin ist.
*Hinweis zum Urheberrecht des abgebildeten Bildmaterials der jeweiligen Veranstaltung:
Ist der Urheber/Rechteinhaber des Bildmaterials einer Veranstaltung nicht explizit benannt, gilt der Veranstalter/Übersender der Presseinformation als Urheber dieser Abbildungen und wird bei Verstößen zum Urheberrecht als Verursacher benannt.





