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Manege frei für den Ulk

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Zirkusdirektor Peter Plantikow. Foto: Volker Goebels
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Richtig viel Zirkus machte die KG Ulk in dieser Session und so hieß es zur Kostümsitzung „Manege frei“. Dass Präsident Peter Plantikow Dompteurqualitäten hat, bewies er als er das Publikum auf das Programm einschwor: Erstmal lud er sie zum „ausrasten“ ein, und dann schafft er es, dass die ganze Narretei so still wird, dass man in der Muschel eine Stecknadel beim Fallen hätte zuhören können. Respekt! Und der gebührte eben auch den Rednern – auch wenn sie Liese Lotterlappen heißen. Apropos: Es gibt was Neues bei der Ulk. Gemeint ist nicht der inzwischen heiß erwartete Tanz der Ulk-Eigengewächse – „dä Amtmann“ trat erstmals auf. Jörg Bücher, der damit nicht nur als Hexenturm-Ordensträger, sondern auch als Redner seinem Vater Heino nachfolgt, erzählte allerdings keine „Dönneken“. Er streute in seiner „klassischen“ Büttenrede reichlich Salz in lokale Wunden.

Fotos: Volker Goebels


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