Narziss und Goldmund

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    Drama | Deutschland 2020 | FSK: ab 12 | 110 Min. | 6.00 Euro / 5.50 Euro erm. | Regie: Dani Levy | Darsteller: Jannis Niewöhner, Sabin Tambrea, Emilia Schüle, Jessica Schwarz

    Zwei konträre Lebensentwürfe und Charaktere bilden den Kern der Geschichte von Narziss und Goldmund. Da ist auf der einen Seite der asketische und tiefreligiöse Klosterschüler Narziss, auf der anderen Seite der junge, ungestüme Goldmund, der von seinem Vater ins mittelalterliche Kloster Mariabronn gebracht wird. Narziss hat sich den strengen Klosterregeln und dem damit verbundenen entsagungsvollen Leben mit jeder Faser seines Herzens verschrieben und Goldmund versucht zunächst, ihm nachzueifern. Schnell entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden so unterschiedlichen Jungen. Doch Narziss erkennt, dass Goldmund einen anderen Weg gehen muss: Sein temperamentvoller und lebenslustiger Freund ist für das karge Klosterleben nicht geschaffen und er bestärkt ihn darin, die Abtei zu verlassen. So begibt sich Goldmund auf eine rastlose Wanderschaft. Er erlebt Jahre voller Glück, Freiheit und Zufriedenheit, aber auch Elend, Krieg, Tod und die tödliche Pestepidemie. Viele Frauen kreuzen seinen Weg, bis er in Lene seine große Liebe findet. Und auch als Künstler reift er und findet so Erfüllung. Doch dann kommt es unter dramatischen Umständen zu einem erneuten Treffen der beiden, das ihre Freundschaft auf die Probe stellen wird.

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    „Stefan Ruzowitzky stammt eigentlich aus dem harten Genrekino. Seine Wahl als Regisseur für den Hermann-Hesse-Klassiker „Narziss und Goldmund“ wirkt aber nur auf den ersten Blick ungewöhnlich und erweist sich im Laufe des knapp zweistündigen Mittelalter-Dramas als absolut nahe liegende Wahl. Seine Arbeit macht die Geschichte über zwei beste Freunde zu einer gleichsam spannenden wie sehr emotionalen Angelegenheit.“ (programmkino.de)

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