Kaffe zum Mitnehmen, Pizza auf die Hand und jetzt auch noch eine Winterlinde „to go“? Das Klimaschutzprogramm des Kreises Düren macht’s möglich.
Einfach einen Antrag ausfüllen, die gewünschte Anzahl heimischer und sogenannter klimaresistenter Pflanzen eintragen und schließlich den bestellten Baum – oder gleich mehrere – auf den Anhänger und laden, einpflanzen, fertig. Bis zum 19. Oktober konnten Einwohnerinnen und Einwohner des Kreises ihre neue Hecke online beantragen. Das ist genau 1328 Mal passiert, pro Haushalt konnten maximal 20 Pflanzen bestellt werden. Das erklärte dann auch die Vielzahl an Autos, die vielfach tatsächlich mit einem Anhänger ausgestattet, zum Parkplatz am Lindenrondell rollten.
Hier stand die Helferschar des Kreises bereit und verteilte die bestellten Felahorne, Hainbuchen, Liguster, Schlehen oder Rotbuchen an die künftigen Besitzer. Die Mitarbeitenden des Amtes für Klimaschutz und Mobilität hätten die Aktion gut vorbereitet, hieß es seitens des Kreises, und konnten die bestellten Bäume und Sträucher schnell aushändigen. Innerhalb weniger Stunden waren so viele Jungpflanzen ausgegeben, dass rund 4,5 Hektar Wald damit aufgeforstet werden könnten. Das entspricht etwa der Fläche von viereinhalb Fußballfeldern. Die wurzelnackten Bäume wurden in Vorbereitung noch gut eingepackt und somit über Nacht vor Kälte geschützt.
Tipps zum Einpflanzen gab es bei der Abholung gratis dazu, beispielsweise, dass die Bäume und Sträucher zuvor in Eimern gut gewässert und die Wurzeln noch einmal angeschnitten werden müssen. Am besten sollten die Bäume und Sträucher noch diesen Monat in die Erde, weil die Böden im Herbst noch vergleichsweise warm und feucht sind und so das Wurzelwachstum gefördert wird.


















