Start Kreis Düren Mit Wasserstoff durch die Kurve

Mit Wasserstoff durch die Kurve

Normalerweise sind die Türen des Aldenhoven Testing Center (ATC) verschlossen. Eine Ausnahme bildete im Festreigen des 50. Geburtstags des Kreises Düren der Tag der offenen Tür am ATC.

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Foto: Kreis Düren
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Rund 1000 Menschen nutzen die Gelegenheit, an verschiedenen Stationen zu erkunden, wie die Zukunft der Mobilität und des Verkehrs aussehen wird. Mit Wasserstoffbussen konnten schnelle Runden über das Testgelände gedreht und dabei die steilen Kurven erfahren werden, die sonst nur zu Forschungszwecken befahren werden. „Mobilität ist in unserer heutigen Zeit ein wichtiger Schlüssel in Hinblick auf den Klima-, aber auch den Strukturwandel. Wie Forschung und Praxis daran arbeiten, wollen wir mit diesem Tag zeigen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

So konnte man sich bei der Tour über das Gelände unter anderem über das Projekt „Vertical Mobility“ der RWTH Aachen informieren, bei der maxisgruppe über die Wasserstoffautos, die dort unter anderem für die Polizei oder den Rettungsdienst umgebaut werden, und man erhielt einen Einblick in den Wasserstoff-Projektkurs der Europaschule Langerwehe. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer zeigte sich beeindruckt von der Entwicklung des ATCs. „Zum 50. Geburtstag des Kreises Düren der heutige Tag ein wichtiges Zeichen. Die Region, die ich sehr gut kenne, widmet sich dem Thema Verkehrswende. Dort, wo früher Kohle abgebaut wurde, entstehen heute die Arbeitsplätze der Zukunft. Wir werden unterstützen, wo es nur möglich ist“, sagte Oliver Krischer, NRW-Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr.

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Gemeinsam mit der RWTH Aachen betreibt der Kreis Düren das ATC. Prof. Dirk Abel ergänzte: „Für die RWTH Aachen ist dieses Gelände eine Bereicherung. Hier konnten wir schon sehr früh Forschungsarbeit betreiben. Wir sind froh, auch einen Beitrag zum Strukturwandel leisten zu können.“ Eröffnet wurde das ATC vor rund acht Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Grube Emil Mayrisch. „Wir wollen den Standort nach vorne bringen und weitere Arbeitsplätze schaffen. Mit der RWTH haben wir eine zuverlässige Partnerin an der Seite, auf die wir zählen können“, sagte Wirtschaftsförderin des Kreises Düren, Anette Winkler.

Nach Musik, Kurzweil für Kinder und Oldtimershow wurden am Abend die Strecken für Fahrradfahrer freigegeben.


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