Start Magazin Festival Amüsant, berührend und unterhaltsam

Amüsant, berührend und unterhaltsam

Der Countdown läuft: am Freitag, 2. August, findet mit dem Start der diesjährigen Open-Air-Kinoreihe auch die erste Veranstaltung im neuen Veranstaltungszelt im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks statt.

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Cornel Cremer vom Kulturbahnhof, Christoph Klemens und Nadine Klingebiel vom städtischen Kulturbüro sowie Hajo Bülles vom Brückenkopf-Park (v.l.n.r.) freuen sich auf viele Gäste im neuen Veranstaltungszelt im Rosengarten des Stadtgartens. Foto: Stadt Jülich/Gisa Stein
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„Das Zelt fasst nahezu 500 Zuschauer und um das Open-Air-Kinogefühl herzustellen, werden alle Seitenteile des Zeltes, die entfernt werden dürfen, entfernt“, berichtet Hajo Bülles vom Brückenkopf-Park. „Die Sitzplätze reichen, um eventuell den bisherigen Besucherrekord von 450 Besuchern zu knacken“, fand Cornel Cremer bei der ersten Besichtigung der neuen Spielstätte. „Mit der diesjährigen Filmauswahl könnte das gelingen, denn selten war es leichter, ein so hochkarätiges Programm zu bilden“, stimmte Nadine Klingebiel zu, „denn das Kinojahr hatte doch einiges an zauberhafte Kinomomenten und bester Unterhaltung zu bieten“.

Auch in diesem Jahr garantiert die Veranstaltergemeinschaft vom Open-Air-Kino große Gefühle, amüsante Geschichten, berührende Momente oder einfach nur einen unterhaltsamen und lustigen Abend mit Freunden.

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Die Open-Air-Filme starten am Freitag, 2. August, um 21 Uhr. Zum Start der Reihe gibt es gleich ein Wiedersehen. Monsieur Claude, seine Töchter und die schlagfertigen Schwiegersöhne kehren zurück und haben der Fortsetzung des rekordverdächtigen Erfolgsfilms viel Liebe und noch mehr Scharfsinn, Esprit und Witz eingehaucht. In seiner Paraderolle als Nase rümpfender Claude Verneuil verbreitet Christian Clavier bei seinem Drahtseilakt zwischen Vernunft und Vorurteil abermals große Heiterkeit. „Monsieur Claude 2 – immer für eine Überraschung gut“ ist herrlich treffsicheres Komödienkino voller Provokationen und Spitzfindigkeiten.

Am Freitag, 9. August, läuft mit „25 km/h“ der große Überraschungsfilm des letzten Jahres. Nach 20 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzenden Katers und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden.

Am darauf folgenden Freitag, 16. August, flimmert „Bohemian Rhapsody“ über die Leinwand. Der Film feiert auf mitreißende Art die Rockband Queen, ihre Musik und ihren außergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury. Freddie Mercury widersetzte sich Klischees, trotzte Konventionen und wurde so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Der Film erzählt vom kometenhaften Aufstieg der Band durch ihre einzigartigen Songs und ihren revolutionären Sound. Sie haben beispiellosen Erfolg, bis Mercury, dessen Lebensstil außer Kontrolle gerät, sich unerwartet von Queen abwendet, um seine Solokarriere zu starten.

„Der Junge muss an die frische Luft“ bildet den Abschluss der diesjährigen Open-Air-Kino-Saison. Der Ruhrpott im Jahr 1972: Der neunjährige Hans-Peter ist ein wenig pummelig, lässt sich davon aber nicht bedrücken. Stattdessen feilt er fleißig an seiner großen Begabung, andere zum Lachen zu bringen, was bei seiner ebenso gut gelaunten wie feierwütigen Verwandtschaft natürlich gerne gesehen wird. Doch dann wird seine Mutter Margret operiert und wird danach immer depressiver, was Hans-Peter aber nur noch umso mehr antreibt, sein komödiantisches Talent auszubauen. Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands: Hape Kerkeling.

Ansonsten alles wie gehabt: Filme und Leinwand kommen aus dem Kino im Kulturbahnhof, das Marketing vom Kulturbüro der Stadt Jülich, das Ambiente stellt der Brückenkopf-Park und dann wird das rollende Sprinter-Kino der DPvB-Veranstaltungstechnik wieder rückwärts ans Zelt gefahren, die riesigen Türen öffnen sich und es heißt – auch dank der Unterstützung der Sparkasse Düren – wieder: „Film ab!“

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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