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Jülich in Stille versetzt

Der Tag der Zerstörung Jülichs jährt sich am 16. November zum 79. Mal.

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Foto: Kristina Demirovic
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Die Kriegsentscheidung der Alliierten am 30. Oktober 1944, die Operation „Queen“ besagte, dass die Städte Jülich und Düren als Verbindungszentren „ausgeschaltet“ werden sollten. „Damit fiel der von Deutschland ausgerufene ,totale Krieg‘ im Wortsinne auf die beiden Städte an der Rur zurück und sie standen in Schutt und Asche.“ Aus diesem Anlass lud Bürgermeister Axel Fuchs zu einem gemeinsamen Erinnern am Gedenkstein auf dem Schlossplatz ein.

Eine Vielzahl an Jülichern nahmen diese Einladung wahr darunter einige Zeitzeugen, sie setzten in Stille ein Zeichen.

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Ein sichtlich bewegter Axel Fuchs trat an das Mikrophon er betonte: „Für unsere Stadt war das eines der prägendste Ereignisse der jüngeren Geschichte. Wir stehen hier als Zeichen gegen das Vergessen und die Gleichgültigkeit. Bilder, die mich aus der Ukraine, Israel und Gaza erreichen, erinnern mich an unsere zerstörte Stadt auch deshalb haben wir uns hier getroffen, um denn Zivilisten zu gedenken, die momentan das erleben müssen, was Jülich erlebt hat“.

Um 15.28 Uhr, dem Beginn des damaligen Bombardements, läuteten die Glocken der Jülicher Kirchen.


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