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Spenden für Assikoi

Um die Säuglings- und Schwangerensterblichkeit zu senken, sammelt der Kreis Düren für eine Geburtshilfestation in Côte d'Ivoire.

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Auch Ultraschallgeräte werden benötigt. Foto: Pixabay/Falco
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Das Ziel ist klar: eine verbesserte medizinische Versorgung von Schwangeren und Säuglingen durch eine neue Geburtshilfestation in Assikoi, einer Kommune in Côte d’Ivoire. Im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt der Kreis Düren das Vorhaben und sammelt Spenden, um die Entbindungsstation einzurichten.

Der Rohbau steht bereits, allerdings fehlt noch sämtliche Innenausstattung für die medizinische Versorgung. Daher sammelt der Kreis Düren sowohl Geldspenden als auch Sachspenden aus dem medizinischen Bereich. Diese können gebraucht sein, müssen aber funktionieren. Gesucht werden beispielsweise aus Praxen oder Krankenhäusern unter anderem Betten, Gebärstühle, Infusionsständer, Geräte für Ultraschall, Beatmung und Anästhesie sowie Waagen, Schränke, Tische und Stühle. Eine vollständige Liste der benötigten Gegenstände und weitere Infos gibt es auf der Seite des Kreises. Für Rückfragen zur Spendenabgabe steht Linus Adler per Email an amt40@kreis-dueren.de zur Verfügung. Die Kreisstraßenmeisterei stellt Räume bereit, in denen die Sachspenden bis zum Weitertransport nach Assikoi zwischengelagert werden können.

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Aufgrund fehlender medizinischer Infrastruktur ist die Anzahl von Todesfällen bei Schwangeren und Säuglingen in Assikoi hoch. Derzeit ist die nächste Geburtshilfestation über eine ungepflasterte Straße erreichbar, die in der Regenzeit nur schwer passierbar ist. Fahrten dorthin dauern oft mehrere Stunden. Daher soll in dem Kooperationsprojekt eine Geburtshilfestation in Trägerschaft der Kommune aufgebaut werden, in der Schwangere auch in Notfällen unter sicheren und hygienischen Bedingungen entbinden können.

Die Koordinationsstelle für kommunale Entwicklungspolitik des Kreises Düren hat gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommune Assikoi, Assi Abel Botchi, Abgeordneter für die betroffene Region in Côte d’Ivoire, sowie Carlos Ayé, der aus Assikoi kommt und seit mehr als 20 Jahren im Kreis Düren lebt, das entwicklungspolitische Projekt koordiniert. Beratend unterstützen zudem das Gesundheitsamt des Kreises Düren sowie das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf das Vorhaben.

Der Kreistag hat dem Projekt der kommunalen Kooperation für den Aufbau einer Geburtshilfestation in Assikoi zugestimmt. Es wird im Rahmen des Förderprogramms NAKOPA („Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“) durch Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit unterstützt.

Geldspenden können auf das Konto des Kreises bei der Sparkasse Düren überwiesen werden. Als Verwendungszweck bitte „Elfenbeinküste“ (IBAN: DE80 3955 0110 0000 3562 12) angeben.


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