Wer heute Medikamente kaufen möchte, läuft vielerorts vor verschlossene Türen. Auch zahlreiche Apotheken in Jülich beteiligen sich am bundesweiten Apothekenstreik. Mit der Protestaktion machen Apothekerinnen und Apotheker auf die zunehmend schwierige wirtschaftliche Lage der Branche aufmerksam. Steigende Betriebskosten, Lieferengpässe bei Medikamenten und aus Sicht der Apothekerschaft unzureichende politische Unterstützung setzen viele Betriebe unter Druck. Gleichzeitig sehen sich die Apotheken vor Ort als wichtige Säule der Gesundheitsversorgung, deren Arbeit oft im Hintergrund stattfindet, für Patientinnen und Patienten jedoch unverzichtbar ist. Mit dem Streik wollen sie auf diese Situation aufmerksam machen und politische Veränderungen anstoßen.
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Warum auch die Jülicher Apotheken ihre Türen heute geschlossen halten und welche konkreten Forderungen hinter dem Protest stehen, erklärt stellvertretend Eva Marx, Inhaberin der Nord-Apotheke in Jülich.



















