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Ausnahmsweise im Brückenkopf-Park

Die Verlegung des Kunsthandwerkerinnen-Markt in den Brückenkopf-Park ist beschlossene Sache.

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Kunsthandwerkerinnen-Markt Jülich. Foto: Archiv | tee
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Mit Blick auf die weitere Entwicklung der aktuellen Situation im Rahmen von Corona, hat die Stadtverwaltung entschieden, dass die Planung für den Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarkt in Kooperation mit dem Brückenkopf-Park stattfinden wird. Statt auf dem Schlossplatz soll der Markt, der traditionell Mitte Juni abgehalten wird, in den Brückenkopf-Park umziehen.

Uneingeschränkte Zustimmung erhielt die Verwaltung für dieses Vorhaben im jüngsten Ausschuss für Kultur, Dorf- und Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung. Marco Johnen (CDU) betonte allerdings, dass die Verlegung eine Ausnahme bleiben müsse, denn für die Innenstadt sei der Markt ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Dem stimmte auch Max Lenzenhuber (FDP) zu. Den Markt besuchen seit Jahren über 20.000 Menschen.

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Die Befürwortung wird damit begründet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunsthandwerkerinnen-Mark stattfinden kann, höher ist, wenn er im Brückenkopf-Park stattfindet. Hier sei eine Besucher-Zugangskontrollen, ein Einbahnstraßen-System und größere Abständen zwischen den Ständen möglich. Für die Durchführung des Marktes würden sowohl der Stadtgarten als auch das Lindenrondell zur Ausstellungsfläche.

Um steigende Kosten decken zu können, wird in diesem Jahr einmalig ein ermäßigter Park-Eintritt von 5 statt 8 Euro erhoben, wie Bürgermeister Axel Fuchs bestätigte. Auf Nachfrage von Achim Schroeder (Grüne), warum der Markt, der in der Innenstadt kostenfrei zu besuchen ist, mit einem Eintritt belegt wird, erläuterte Fuchs, dass der Park einen erhöhten Aufwand betreiben müssen und die Logistik vorhalte. Neben der Vor-Ort-Organisation soll der Park auch das Marketing übernehmen. Diese Kosten sollen durch die Einnahme aus den Standgeldern finanziert werden.

Die Stadtverwaltung übernimmt weiterhin die Organisation mit den Kunsthandwerkerinnen, die Erstellung der Plakate und hält Rücksprachen mit de Park in organisatorischen Dingen.


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