Einen Ort der farbgewaltigen Reflexion verspricht Helga Landgrebe, die unter dem Titel „beziehungsweise“ auf Einladung des Kunstvereins Jülich Werke aus den letzten fünf Jahren präsentiert. Sie verspricht einen direkten Dialog mit der besonderen Architektur des Hexenturms. Helga Landgrebes künstlerischer Ansatz ist geprägt von einem „Vorwärtsfühlen“. Statt kognitiver Erklärungen sucht sie das emotionale Begreifen einer Fragestellung. Ihr zentrales Werkzeug ist dabei stets die Farbe. „Die Farbe berührt mich, leitet mich und lässt mich los“, beschreibt die Künstlerin ihren Prozess, in dem sie Begriffe findet, die sich jenseits der Sprache bewegen.
Die Ausstellung gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte, die wie die Nischen des Hexenturms eigene Geschichten erzählen, aber dennoch über gemeinsame Strukturen miteinander verbunden sind: Erde, Herkunft und Suche.
Charakteristisch für Landgrebes Schaffen ist die Arbeit in Serien. Über Jahre hinweg bearbeitet sie Motive immer wieder neu, verändert Blickwinkel und sucht nach anderen Schwerpunkten. Kunstbeflissene sind eingeladen, sich auf dieses „Hin-und-Her-Pendeln“ einzulassen und durch einen zweiten Blick neue Sichtweisen zu entdecken.
Ausstellung 26|06 – 19|07
Hexenturm | Kleine Rurstraße | FR 26|06 Eröffnung 18 Uhr | Öffnungszeiten SA und SO 11-17 Uhr | Eintritt frei



















