Start Magazin Gesundheit Künstlerischer Blumengruß

Künstlerischer Blumengruß

Der Lichtkünstler Malte Kebbel machte ein Angebot: „Kunst in Quarantäne - Installation sucht Krankenhaus“. Prompt meldete sich "Jülich" und der Berliner machte sein Versprechen wahr und "pflanzte" seine „Licht Anemonen“-Installation vor dem St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich in den Garten.

136
0
TEILEN
Die „Licht Anemonen“ von Malte Kebbel im Park des St. Elisabeth Krankenhauses in Jülich. Foto: Malte Knebbel
- Anzeige -

Vor dem St. Elisabeth-Krankenhaus im Park steht bis Mitte Mai die „Licht Anemonen“-Installation des Berliner Lichtkünstlers Malte Kebbel. Er stellt seine Licht-Installation während der Corona-Krise als temporäre Dauer-Installation auf dem Krankenhausgelände aus, „um den Alltag des Krankenhauses mit Positivismus aufzufrischen sowie Pflegepersonal und Patienten ein paar fröhliche Lichtstrahlen zu schenken“, so der Künstler.

Drei „Blüten“ aus gebogenen Titan-Edelstahlspiegeln und Scheinwerfern: Tagsüber spiegeln sie die Umgebung, abends rotieren Lichtlinien zentral in der Mitte der Installationen und werden von den äußeren Streben reflektiert. Die Umgebung wird in farbiges Licht getaucht.

- Anzeige -

„Wir freuen uns sehr über diese wunderbare Aktion“, erklärt Judith Kniepen, Geschäftsführung Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich GmbH, die den Aufruf Kebbels „Kunst in Quarantäne – Installation sucht Krankenhaus“ gelesen und Interesse für das St. Elisabeth-Krankenhaus als Installationsort bekundet hatte.

Gerne hat Kebbel sein Licht nach Jülich gebracht, das in der Nähe von Heinsberg liegt, einem zuerst besonders betroffenen Gebiet der Pandemie.

Auch der Licht-Künstler ist von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens betroffen, Ausstellungen finden nicht statt, so wie die Luminale in Frankfurt am Main, wo die Installation eigentlich leuchten sollte. Doch diese Präsentation im Park des St. Elisabeth-Krankenhauses ist möglich und kann besucht werden – individuell und unter Einhaltung der Abstandsregeln.

„Die drei Arbeiten interagieren miteinander, streben dem Licht zu und verschmelzen mit der sich widerspiegelnden Silhouette der sie umgebenden Umwelt zu einer besonderen Illusion“, wie der Lichtkünstler, Medienkünstler und Designer Malte Kebbel erklärt.

Aufgrund der Nähe zu den Patientenzimmern wird das Licht nicht die ganze Nacht an sein. Einen besonders guten Blick haben die Patienten, die im 2. Stock auf der Isolierstation untergebracht sind und ihre Zimmer nicht verlassen dürfen.

Malte Kebbel dankt dem St. Elisabeth-Krankenhaus und der Josefs-Gesellschaft (Mehrheitsgesellschafter der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) „für die Möglichkeit meine Arbeit zu präsentieren und für Eure Hilfe bei der Bewältigung des Corona-Virus“.

Auf der Internetseite von Malte Kebbel www.maltekebbel.de und unter dem Videolink https://vimeo.com/408328860 finden sich Impressionen der Lichtinstallation.


§ 1 Der Kommentar entspricht im Printprodukt dem Leserbrief. Erwartet wird, dass die Schreiber von Kommentaren diese mit ihren Klarnamen unterzeichnen.
§ 2 Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.
§ 3 Eine Veröffentlichung wird verweigert, wenn der Schreiber nicht zu identifizieren ist und sich aus der Veröffentlichung des Kommentares aus den §§< 824 BGB (Kreditgefährdung) und 186 StGB (üble Nachrede) ergibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here