Start Stadtteile Jülich Als der KuBa rockte

Als der KuBa rockte

Seit über 30 Jahren schallt Musik durch die Hallen des KuBas. Bei unzähligen Auftritten haben Künstler sowie Bands von überall her für unvergessliche Abende gesorgt. Einige dieser besonderen Momente wurden sogar auf Bewegtbild festgehalten.

3
0
TEILEN
Videofilmer Tristan Pionke. Foto: Screenshot aus dem Film „We built this City“
- Anzeige -

Aus diesen Aufnahmen ist inzwischen ein Film entstanden, der die musikalische Geschichte des Jülicher Kulturzentrums und zahlreiche besondere Momente aus vergangenen Jahren noch einmal lebendig werden lässt. Seine Premiere soll der Film am 30. Oktober beim großen Jubiläumskonzert des KuBas feiern.

Einer, der einen großen Teil dieser KuBa-Geschichte aus nächster Nähe miterlebt hat, ist Tristan Pionke. Der gebürtige Jülicher ist heute 39 Jahre alt und lebte bis zu seinem 25. Lebensjahr in Jülich.

- Anzeige -

Damit hat er einen bedeutenden Zeitraum der KuBa-Geschichte selbst miterlebt und die Entwicklung des Kulturzentrums über viele Jahre hinweg begleitet. Diese Erfahrungen haben den beruflichen Medienmacher schließlich auch dazu bewegt, die Geschichte des KuBas filmisch festzuhalten.

Beim Konzert des „Jülich Samplers“ Ende 2024 kam Tristan Pionke schließlich die Idee, aus alten Aufnahmen einen Film über die Geschichte des KuBas zu gestalten. „Es gab halt den Moment, wo ich da stand und mir so dachte: ‚Boah, du hast hier deine halbe Jugend verbracht in dem Laden‘“, sagt der Filmemacher.

„Da war die Stimmung wie damals. Auch mit den Leuten. Das war wie ein Homecoming für mich“, fügt Pionke noch hinzu. Dieser Moment war für Pionke der ausschlaggebende Punkt, die Idee für den Film umzusetzen.

Pionke hatte selbst noch zahlreiche Aufnahmen aus vergangenen Jahren aufbewahrt. Wie er selbst sagt: „Es war meine Passion, bei den ganzen Konzerten zu filmen.“ Schnell wurde jedoch klar, dass daraus mehr als nur eine private Sammlung werden könnte.

Insgesamt hat Pionke noch 15 bis 20 Stunden Videomaterial aus dieser Zeit aufbewahrt. Die Aufnahmen im Film stammen jedoch nicht ausschließlich aus seinem persönlichen Archiv.

Mehrere Menschen holten ihre alten Schätze noch einmal aus Kellern und Schubladen hervor und stellten Tristan Pionke ihr Material für das Filmprojekt zur Verfügung. So entstand nach und nach eine Sammlung unterschiedlichster Erinnerungen und Aufnahmen, die heute ein Stück der musikalischen Geschichte des KuBas dokumentieren.

Der Film soll jedoch nicht nur aus nostalgischen Gründen gezeigt werden. Er richtet sich auch an eine jüngere Generation, die die Hochzeiten des KuBas nicht selbst miterlebt hat. Ihnen soll der Film zeigen, wofür der KuBa damals stand und was sich in den Hallen des ehemaligen Bahnhofs über die Jahre abgespielt hat.

Damit wird der Film nicht nur zu einem Rückblick für diejenigen, die diese Zeit selbst erlebt haben, sondern auch zu einem Stück Zeitgeschichte für diejenigen, die sie nur aus Erzählungen kennen.

Auch der Name des Films hat einen direkten Bezug zur Jülicher Musikgeschichte. „We Built the City“ ist an den bekannten Song „We Built This City“ der US-amerikanischen Band Starship angelehnt. Die Jülicher Band D-Sailors hat den Song einst gecovert. Die Aufnahme ist, wie Tristan Pionke erklärt, auf einer Demo sowie einem Outtake zu finden.

Wer den Film selbst sehen möchte, hat dazu am 30. Oktober die Gelegenheit. Dann feiert der KuBa sein Jubiläumskonzert gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Wegbegleitern sowie bekannten Gesichtern aus der Geschichte des Kulturzentrums. Im Rahmen des Abends soll der Film erstmals öffentlich gezeigt werden.


§ 1 Der Kommentar entspricht im Printprodukt dem Leserbrief. Erwartet wird, dass die Schreiber von Kommentaren diese mit ihren Klarnamen unterzeichnen.
§ 2 Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.
§ 3 Eine Veröffentlichung wird verweigert, wenn der Schreiber nicht zu identifizieren ist und sich aus der Veröffentlichung des Kommentares aus den §§< 824 BGB (Kreditgefährdung) und 186 StGB (üble Nachrede) ergibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here