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Himmel und Erde berührt

Jedes Jahr an jedem 2. Wochenende im Juli macht sich die „Heimbacher Bruderschaft zur schmerzhaften Muttergottes“ auf den Weg zur Salvatorkirche nach Heimbach. Dort wird seit über 500 Jahren die Pieta verehrt.

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Ehrungen gehören mit zur Wallfahrt. Foto: privat
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28 Pilgerinnen und Pilger trafen sich am Freitagmorgen um 5 Uhr in der Kirche St. Andreas und Matthias zur Messfeier als Startpunkt der Wallfahrt nach Heimbach. Zum Gottesdienst mit Propst Wolff hatte Tom Gora eigens die Statue der schmerzhaften Muttergottes und Kerzen vor den Altar gestellt. Gegen 5.45 Uhr machten sich die Pilger auf den Weg.

Die Überschrift der diesjährigen Wallfahrtsoktav lautete: „Himmel und Erde berühren!“ Und dies erfuhren die Lich-Steinstraßer Pilger auch schon auf dem 48 Kilometer langen Weg; Die Strecke führte zum großen Teil durch Wald und Flur, teilweise aber auch über Nebenstraßen, dabei sind die Gebets-Stationen festgelegt. So wurde an der Kapelle in Niederzier/Berg, Drove und am Brudermeisterkreuz kurz vor Heimbach kurz inne gehalten und in einigen Anliegen ein kurzes Gebet gesprochen. Von dort ging es noch etwa anderthalb Stunden weiter, bis man das Tagesziel die Salvatorkirche in Heimbach gegen 18 Uhr erreichte, wo die Gemeinschaft an der Empfangs-Andacht teilnahm.

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Dem Gebet war auch der Samstagmorgen gewidmet. In der Messe um 10 Uhr wurden alle Pilgergruppen begrüßt. Die Lich-Steinstraßer haben den längsten und weitesten Weg. Zu dieser Pilgermesse kommen immer einige Familienangehörige der Pilger und begleiten diese dann auf ihrem Kreuzweg, der von Heimbach nach Mariawald führt. Zur großen Pilgermesse am Abend predigte Pfarrer Kurt Josef Wecker zum Leitwort der Oktav, „Himmel und Erde berühren“. Er sprach auch über die Wege der Pilger, die sich immer den nächsten und schnellsten Weg suchen um zum Ziel zu kommen.

Den 48-Kiometer-langen Heimweg traten die Lich-Steinstraßer am Sonntagmorgen an. Am Brudermeisterkreuz wurden dann traditionsgemäß Ehrungen vorgenommen. Julian Lingens wurde als Erstpilger geehrt, Sjef Haagmans wurde für seine zehnte Wallfahrt und Karl-Heinz Hummelsheim für seine zwanzigste Wallfahrt mit einer Urkunde gewürdigt.

Gegen 18 Uhr waren die Pilgerinnen und Pilger wieder auf heimischem Boden. Die Bruderschaft zog in die Kirche ein und wurden von Pfarrer Wolff wieder mit einer Andacht in Empfang genommen. Nach dem sakramentalen Segen bedankte sich der zweite Brudermeister bei Allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen hatten, so besonders beim Präfekten Jörg, sowie bei Markus, der erneut ein neues Pilgerheft angefertigt hatte mit neuen Texten zu den Kreuzweg-Stationen, den Kreuzträgern, Bannerträgern und auch bei den Brudermeistern. Ebenfalls ging ein „Danke“ an die Begleiter und Betreuer unter der Leitung von Leo Königs, der dafür sorgte, dass die Wallfahrer immer wieder mit Flüssigkeiten versorgt wurden und zuletzt bei Tom Gora für die Vorbereitung der Gottesdienste und Pfarrer Josef Wolff für die Gestaltung der geistlichen Eckpunkte, Messe und Andacht.


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