Los geht es mit dem „normalen“ Kinoprogramm im KuBa. Am Montag und Dienstag läuft das Drama „H wie Habicht“. Als Helens geliebter Vater stirbt, wird sie von tiefer Trauer überwältigt und verliert sich in Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit beim Beobachten von Vögeln und beim Erkunden der Natur. Besessen von der Idee, selbst einen Habicht abzurichten, holt sie den imposanten Vogel Mabel zu sich nach Cambridge.
Fest entschlossen, sich dem mühsamen Prozess der Zähmung eines der wildesten Tiere zu stellen, füllt Helen ihren Gefrierschrank mit Futter und schaltet ihr Telefon aus. Doch während sie versucht, Mabel das Jagen und das eigenständige Fliegen beizubringen, erkennt sie, wie sehr sie ihre eigenen Gefühle und ihr Leben vernachlässigt hat.
Basierend auf dem internationalen Bestseller und den preisgekrönten Memoiren von Helen Macdonald erzählt „H wie Habicht“ eine wahre Geschichte von einer aufwühlenden Reise über die Verbindung zwischen Mensch und Natur – und davon, wie es gelingen kann, Verlust durch Liebe zu überwinden.
Das Buch gilt als moderner Klassiker der Nature Writing-Literatur. Die Adaption bringt diese außergewöhnliche Geschichte nun mit großer emotionaler Wucht und visueller Kraft auf die Leinwand und macht „H wie Habicht“ zu einem eindrucksvollen Kinoerlebnis von zeitloser Relevanz.
H wie Habicht Mo 14/09 und DI 15/09
Kino im Kulturbahnhof | Bahnhofstraße 13 | 20 Uhr | Eintritt 6,50 Euro, erm. 6 Euro
Am Mittwoch gibt es eine weitere Runde im abendlichen Kinoprogramm. Mit „Das Gewicht der Welt“ präsentiert das KuBa-Kino eine ungewöhnliche Dokumentation.
Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber eine neue Generation Naturwissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät.
Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Molekularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie.
Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivisten, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt.
„Das Gewicht der Welt“ ist mehr als ein Klimadokumentarfilm – es ist ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht.
In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?
Das Gewicht der Welt MI 16|09
Kino im Kulturbahnhof | Bahnhofstraße 13 | 20 Uhr | Eintritt 6,50 Euro, erm. 6 Euro
Zum Abschluss einer gut gefüllten Kinowoche heißt das Thema schließlich: Fußball. Unter dem Titel „Mythos Schalke“ kommt ein Dokumentarfilm über die Rückkehr des FC Schalke 04 in die Fußball-Bundesliga auf die große Kinoleinwand. In rund 90 Minuten zeichnet der Film sowohl Gegenwart als auch Historie des FC Schalke 04 nach.
Im Mittelpunkt steht die Zweitliga-Saison 2025/26 und die Entwicklung des FC Schalke 04 aus dem Abstiegskampf der 2. Liga hin zum Bundesliga-Aufsteiger 2026. Die Kameras begleiten das Geschehen im Traditionsklub dabei in nie dagewesener Nähe und zeigen exklusive und emotionale Momente aus der Kabine, internen Sitzungen oder begleiten die Haupt-Protagonisten im privaten Rahmen.
Der Dokumentarfilm legt besonderen Fokus auf Cheftrainer Miron Muslic, Sportvorstand Frank Baumann, Sportdirektor Youri Mulder, Kapitän Kenan Karaman sowie die Spieler Timo Becker und Bosnien-Ikone Edin Dzeko. Auch Klub-Legenden wie Benni Höwedes, Olaf Thon (beide Weltmeister) sowie Klaas-Jan Huntelaar sind Teil der Dokumentation. Darüber hinaus kommen auch Fans wie Moderatorin Sophia Thomalla, der Streamer GamerBrother und S04-CEO Matthias Tillmann zu Wort.
Mythos Schalke DO 17|09
Kino im Kulturbahnhof | Bahnhofstraße 13 | 19 Uhr | Eintritt 12 Euro inkl. Currywurst



















