
Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger aus den Kommunen Aldenhoven, Teilen von Eschweiler und Erkelenz, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Niederzier und Titz wieder ihre Ideen für eine Kleinprojekte- oder Leader-Förderung beim Regionalmanagement einreichen.
Zur Information über die beiden Förderprogramme gibt es eine digitale Veranstaltung am 11. März um 18 Uhr. Den Link zur Veranstaltung findet man auf der Webseite beim Termin oder auf Anfrage.
Gefördert werden Projekte, die den ländlichen Raum als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturraum sichern und stärken. „Wenn Sie also eine Idee haben, die Ihre Heimat noch lebenswerter machen kann, dann melden Sie sich gerne bei uns“, so Karin Piesch, Regionalmanagerin der Leader-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur. Mögliche Förderprojekte für das Regionalbudget können kleinere Infrastrukturmaßnahmen, wie beispielsweise Sitzgruppen, Hinweistafeln, Ausstattungen für Spiel- oder Mehrgenerationenplätze sein. Wünschenswerte Beispiele für Leader-Projekte wären ein 24/7 digitaler Selfservice-Laden für den täglichen Bedarf oder die Ertüchtigung und Weiternutzung eines Gebäudes für einen gemeinschaftlichen Zweck. „Aufgrund der vier Handlungsfelder der regionalen Entwicklungsstrategie (Regionale Kreisläufe, Regionaler Zusammenhalt, Natur- und Kulturlandschaft) gibt es viele Ansatzpunkte für die Ideen der Bürgerinnen und Bürger“, animiert Karin Piesch weiter dazu, sich mit innovstiven Projektideen um eine Förderung zu bewerben.
„Durch den unbürokratischen Ansatz im Regionalbudget und die schnelle Umsetzungsmöglichkeit erfreut sich das Förderprogramm großer Beliebtheit“, berichtet sie. Denn für Kleinprojekte sind keine umfangreichen Formulare erforderlich. Es genügt ein schlüssiges Konzept sowie eine Kosten-kalkulation mit Angeboten. Mit einem Fördersatz von 80 Prozent und einer Obergrenze von 20.000 Euro an maximal förderfähigen Gesamtkosten bietet das Programm eine finanzielle Unterstützung für kleinere Projekte mit überschaubarem Budget. Sie müssen sich aber auch schnell, das heißt innerhalb eines halben Jahres umsetzen lassen. Informationen stehen im Internet bereit. Der Förderaufruf erfolgt unter dem Vorbehalt der Bereitstellung entsprechender Fördermittel durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen, teilt das Projektmanagement mit.
Leader-Projekte dürfen dagegen im Budget größer sein und in der Umsetzung länger dauern. Hier kann sogar Personal gefördert werden. Die maximale Fördersumme liegt bei 250.000 Euro und bis zu 70 Prozent der förderfähigen Maßnahmenkosten.
Für beide Förderprogramme steht ein Regionalmanagement zur Beratung zur Verfügung. Gemeinsam ist den Programmen auch, dass die Kosten jeweils vom Antragsteller vorfinanziert werden müssen. „Das ist für kleinere Vereine leider ein Hindernis“, gibt Karin Piesch zu, “aber wir können es nicht umgehen“. Projektträgerinnen und Projektträger können Vereine, Verbände, Privatperso-nen, Kirchen, Stiftungen oder die Kommunen aus der Leader-Region sein.
Ende der Einreichungsfrist für beide Programme ist der 14. April. Anschließend entscheidet die Lokale Aktionsgruppe im Mai über die Projektauswahl. Mit der Umsetzung der ausgewählten Kleinprojekte kann dann voraussichtlich im Sommer diesen Jahres gestartet werden. Der Abschluss der Projekte ist bis Mitte Januar 2027 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.
Bei Fragen zu den Programmen und zur Abwicklung erreichen Interessierte Karin Piesch und Judith Weber vom Leader-Regionalmanagement telefonisch unter der Rufnummer 02461 / 801 81 65 oder per Email an leader@inde-rur.de.


















