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Zeltlandschaft zum Schützenfest

Zum diesjährigen Schützenfest wollen die Altenburger mit dem neuen Konzept der "offenen Zeltlandschaft" für frischen Wind sorgen.

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Foto: Sonja Neukirchen
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Wenn die St. Hubertus Schützenbruderschaft Altenburg 1921 e.V. ihr traditionelles Schützenfest feiert, erwartet die Besucher ein vertrautes Fest mit einem modernen Gesicht. Bereits zum dritten Mal verzichtet die Bruderschaft auf das große, klassische Festzelt und setzt stattdessen auf mehrere kleinere, offen gestaltete Zelte. Ein Konzept, das sich in den vergangenen zwei Jahren bewährt hat.

Die Entscheidung fiel ursprünglich aus wirtschaftlichen Gründen. Die Kosten für große Festzelte sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, sodass die Anmietung für viele Vereine zu einer erheblichen finanziellen Belastung geworden ist. Auch die St. Hubertus Schützen in Altenburg mussten neue Wege gehen und entwickelten ein Konzept, das nicht nur bezahlbarer ist, sondern bei vielen Gästen sogar auf positive Resonanz stößt. Auf dem Festplatz entsteht dadurch eine moderne Zeltlandschaft: durch einen Torbogen gelangen die Besucher auf das Gelände. Dort reihen sich der Bierstand, mehrere offene Aufenthaltszelte, Spitzpagodenzelte mit Tanzfläche und der Imbiss um die zentrale Festwiese.

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Schützenkönigin Rebecca Schmidt begrüßt die Festwiese. Die offene Bauweise erinnert sie an die Atmosphäre eines Open-Air-Festivals. Gleichzeitig bleibe der gesellige Charakter des traditionellen Schützenfestes vollständig erhalten. Sie freue sich darauf, vom Königstisch aus in die Runde der gesamten Festwiese zu blicken, statt am Ende des Zeltes zu sitzen.
Auch innerhalb der Bruderschaft wird das neue Konzept positiv bewertet. Die kleineren Zelte bieten mehr Flexibilität bei Aufbau und Gestaltung und ermöglichen es, die unterschiedlichen Bereiche für Musik, Gastronomie und geselliges Beisammensein harmonisch in einem großen Kreise zu vereinen. Gerade in den Sommermonaten profitieren die Besucher zudem von einer besseren Belüftung und einem offenen Ambiente.

Trotz dieser Veränderungen bleibt das Herzstück des Schützenfestes gleich. Wenn Mitte Juli die Schützen durch die Straßen ziehen, wird einmal mehr deutlich, dass Tradition nicht stillstehen muss, sondern mit Innovation im Einklang gehen kann. Mit ihrem offenen Festplatzkonzept zeigt die St. Hubertus Schützenbruderschaft Altenburg 1921 e.V., wie sich bewährtes Brauchtum und zeitgemäße Lösungen erfolgreich miteinander verbinden lassen. Die Vorfreude in Altenburg ist jedenfalls groß. Schützenkönigin Rebecca Schmidt und die Mitglieder der Bruderschaft laden alle Gäste aus der Region ein, vom 10. bis 13. Juli gemeinsam zu feiern und die besondere Atmosphäre des Altenburger Schützenfestes zu erleben.

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen die Schützenkönigin Rebecca Schmidt mit ihrem Prinzgemahl Thomas Schmidt und Jungschützenprinz Finn Hennes. Nach dem Fassanstich und Partyabend mit „The Shakers“ am Freitagabend, 10. Juli, ab 19 Uhr, werden die Majestäten am Samstag gekrönt und ziehen nach dem Empfang im kurzen Umzug auf den Königsball ab 20 Uhr mit „The Nightflyers“. Am Sonntag startet der Tag mit einem Frühschoppen mit Verleihungen, Ehrungen und Beförderungen, bis ab 14 Uhr die befreundeten Vereine begrüßt werden und um 15 Uhr im großen Festzug gemeinsam durch das Dorf ziehen. Den Ausklang findet das Fest montags beim Frühschoppen ab 10 Uhr.


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