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Gemeinsam für Klima und Nachhaltigkeit

Zusammen zum Ziel: Im Projekt „indelands Regionale Nachhaltigkeitsstrategie 2030“ (inReNa 2030) erarbeiten die Städte und Gemeinden im Umfeld des Tagebaus Inden bis 2024 erste gemeinsame Ziele, Maßnahmen und Instrumente zur strategischen Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung im indeland.

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Den Projektbeirat bei der Arbeit im Kreishaus Düren im Anschluss an die offizielle Auftaktveranstaltung. In seiner ersten Sitzung hat das Gremium, dem mehr als 30 Vertreterinnen und Vertreter aus der Region angehören, fünf Handlungsfelder für inReNa 2030 empfohlen. Foto: inReNa 2030/Daniel Albrecht
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Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind in aller Munde. Doch was bedeutet das für das Handeln vor Ort? Diese Frage wollen die Städte und Gemeinden im Umfeld des Tagebaus Inden und der Kreis Düren jetzt zusammen beantworten. Entwickelt wird bis 2024 hierbei „indelands Regionale Nachhaltigkeitsstrategie 2030“ (inReNa 2030).

Bei der Auftaktveranstaltung im Forum Seen & Entdecken in Düren lobten die Rednerinnen und Redner besonders den interkommunalen Ansatz des Projekts, das von der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH ins Leben gerufen wurde. inReNa 2030 ist das erste interkommunale Vorhaben dieser Art in einer deutschen Strukturwandelregion. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des „Kommunalen Modellvorhabens zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ (KoMoNa) vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.

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„Nachhaltigkeit ist eines der wichtigen Themen unserer Zeit, global und lokal. Es ist gut, dass die sieben indeland-Kommunen und der Kreis Düren effektiv zusammenarbeiten und sich gemeinsam auf den Weg machen, den wichtigen Begriff der Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen“, sagte Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren und Aufsichtsrats­vorsitzender der indeland GmbH. Er freut sich besonders, dass inReNa 2030 nicht nur auf der Ebene der Politik und Verwaltung stattfindet, sondern auch für die Menschen in der Region sichtbar wird. „Entscheidend ist es immer, konkrete Projekte so schnell wie möglich sichtbar zu machen. Wir werden genau das machen. Als ein Teil des Projekts werden in sieben Kommunen des indelandes sehr bald zahlreiche Bäume gepflanzt, sodass Miniwälder für den Klimaschutz entstehen.“

Mit inReNa 2030 entsteht ein interkommunaler Orientierungsrahmen für eine nachhaltige Entwicklung in den Kommunen. „Der Gedanke der Nachhaltigkeit hat die Entwicklung der Region um den Tagebau Inden von Beginn an geprägt. inReNa 2030 knüpft direkt an das Leitbild des indelands an, das eine ressourceneffiziente Entwicklung beschreibt, die sozial ausgewogen, umwelt- und klimaverträglich und wirtschaftlich erfolgreich ist“, sagte Jens Bröker, Geschäftsführer der indeland GmbH.

Begleitet wird inReNa 2030 von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW. Geschäftsführer Dr. Klaus Reuter zeigte in seinem Vortrag auf, warum an nachhaltigem Handeln kein Weg mehr vorbeiführt. Sollte die globale Erwärmung über 1,5 Grad liegen, drohten zahlreiche Kipppunkte im Klimasystem, wie der Verlust von Gebirgsgletschern und polaren Eisschilden oder das Versiegen der atlantischen Umwälzzirkulation mit gravierenden Folgen für das Leben auf großen Teilen der Erde.

Das Nachhaltigkeitsprojekt im indeland baut auf den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den Nachhaltigkeitsstrategien von Bund und Land NRW sowie den im indeland bereits vorhandenen Handlungskonzepten und Initiativen auf. Für die Mitglieder des inReNa-2030-Beirats, in dem Personen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens vertreten sind, wird es ebenso wie für Mitarbeitende der kommunalen Verwaltungen ein kostenloses Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebot geben. „So stellen wir sicher, dass Wissen zum Thema Nachhaltigkeit langfristig in der Region zum Tragen kommt und in allen Bereichen des kommunalen Handelns zum Standard wird“, erläuterte Dr. Daniela Eskelson, Projektleiterin Nachhaltigkeitsstrategie im inReNa-2030-Team.

Die indeland Miniwälder sind eines der drei großen Arbeitspakete von inReNa 2030. Die indeland-Kommunen haben bis zu 250 m² große Flächen benannt, auf denen lokale Gruppen ab April beginnen, bis zu 1.000 unterschiedliche Pflanzen anzupflanzen. „Die indeland Miniwälder sind lebendige Botschafter der Artenvielfalt“, erläuterte Nicole Weber vom inReNa-2030-Projektteam. „Viele liegen mitten in Wohngebieten und bereichern so ganz konkret das Lebensumfeld der Menschen im indeland.“

Der Projektbeirat hat im Anschluss an die Auftaktveranstaltung fünf Handlungsfelder empfohlen, die im Rahmen von inReNa 2030 vorrangig bearbeitet werden sollen: Klimaschutz & Energie, Nachhaltige Mobilität, Ressourcenschutz & Klimafolgenanpassung, Wohnen & Nachhaltige Quartiere und Nachhaltiger Konsum & gesundes Leben.

Mehr dazu unter www.inReNa2030.de


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