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Spionage, Sabotage, Cyberangriffe

Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland nehmen rasant zu, warnen die Vereinigten Industrieverbände für die Region und laden zu einer Informationsveranstaltung ein. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.

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Foto: pixabay.com
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Dabei geraten zunehmend regional verwurzelte Familienbetriebe ins Visier von Kriminellen und ausländischen Wirtschaftsspionen. Vielen Verantwortlichen ist dabei die makroökonomische Bedeutung des eigenen Betriebes und damit die Attraktivität als Angriffsziel oft nicht bewusst.

Um Betrieben in der Region handfeste Strategien zum Schutz vor diesen existenzbedrohenden Risiken vorzustellen, laden die Vereinigten Industrieverbände VIV von Düren, Jülich, Euskirchen & Umgebung ihre Mitgliedsunternehmen sowie interessierte Unternehmensvertreter aus der Region zu der Informationsveranstaltung „Spionage, Sabotage, Cyberangriffe – aktuelle Bedrohungen für deutsche Unternehmen: Ansätze für einen wirksamen Schutz“ ein. Diese findet am Donnerstag, 12. November, von 10 bis 13 Uhr im Meeting Center der KANZAN Spezialpapiere GmbH in Düren statt.

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In der Veranstaltung werden einfache Maßnahmen vorgestellt, um die digitale Sicherheit des eigenen Unternehmens zu stärken, und es gibt einen Überblick über die aktuelle Bedrohungslage sowie wichtige Impulse für eine ganzheitliche Betrachtung des Themas Sicherheit. Zudem lernen Unternehmer, wie sich das Schutzniveau des eigenen Unternehmens wirksam verbessern lässt und welche Schritte konkret auf dem Weg zu mehr Sicherheit führen.

Dazu haben die VIV zwei führende Experten eingeladen, die die Schnittstelle zwischen staatlicher Sicherheitsarchitektur und praxisnaher Wirtschaftsförderung abbilden. Als Experte für die Abwehr von Wirtschaftsspionage und Sabotage vertritt Volker Hinzen, Referat Wirtschaftsschutz beim Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen, eine Behörde, die nordrhein-westfälischen Unternehmen als Partner zur Seite steht.

Hinzen zeigt auf, mit welchen Strategien staatliche und kriminelle Akteure agieren. Er stellt zudem die kostenfreien maßgeschneiderten Sensibilisierungsmodule des Verfassungsschutzes zum Beispiel für Unternehmensleitungen, Forschungsabteilungen und Auslandsreisende vor.

Mit seinem Team will Sebastian Barchnicki, Sprecher der Geschäftsführung von DIGITAL.SICHER.NRW, die digitale Resilienz des Mittelstands in NRW stärken. Das Kompetenzzentrum für Cybersicherheit in der Wirtschaft wurde im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen. Barchnicki bündelt die Fachkenntnisse der IT-Sicherheitslandschaft und bietet insbesondere kleinen sowie mittleren Unternehmen schnellen, unkomplizierten Zugang zu praxisnah aufbereiteten Ressourcen.

Die Veranstaltung richtet sich gezielt an Geschäftsführungen und IT-Sicherheitsexperten aus Unternehmen in den Kreisen Düren und Euskirchen. Da die Teilnehmerplätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung bis Freitag, 6. November, erforderlich. Unternehmensvertreter, die nicht Mitglied der VIV sind, melden sich bitte bei Simon Balikcioglu unter s.balikcioglu@vivdueren.de an.


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