Start Politik CDU Echter Rheinländer – und doch Rebell

Echter Rheinländer – und doch Rebell

Wolfgang Bosbach in Jülich in Bestform.

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Wolfgang Bosbach unterhielt im besten Sinne mit Patricia Peill das politisch interessierte Publikum im Jülicher Glashaus. | Foto: Marcel Kanehl
Wolfgang Bosbach unterhielt im besten Sinne mit Patricia Peill das politisch interessierte Publikum im Jülicher Glashaus. | Foto: Marcel Kanehl
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Als Unterstützer war Wolfgang Bosbach nach Jülich gekommen: Der telegene Talk-Show versierte CDU-Bundespolitiker war der Einladung von Dr. Patricia Peill gefolgt, die für die Christdemokraten die Landtagswahl in Düren I gewinnen will. Als Klar- und Mitdenker spielte Bosbach für die 250 Gäste im Glashaus im Brückenkopf-Park auf der ganzen Klaviatur: Informativ und anregend, humorvoll und provokativ –  ein „echter Rheinländer und kein Rebell“, wie er sagt. Und dann wirft er nebenbei in die Runde, dass er ganz klar die Meinung seiner Partei vertrete – wie sie einmal war. Schmunzeln, Lachen, Applaus…

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Bosbach wird wieder ernst, betont, dass die CDU nicht immer alles richtig machen würde und alle anderen nicht immer alles falsch, aber „die für unser Land wirklich wichtigen Entscheidungen hat die CDU immer richtig getroffen und meist gegen den erbitterten Widerstand der politischen Konkurrenz“. Das gelte für die Einführung der sozialen Marktwirtschaft, den Nato-Doppelbeschluss und die Wiedervereinigung. Der Kandidatin Peill gab er den wichtigen Wahlauftrag mit: Es geht um Vertrauen und gute Argumente.

Lob gab es für die Anwesenden, die ein lebendiges Beispiel seien, dass keine Politikverdrossenheit herrsche, vielmehr beobachtet er ein „hohes Maß an Parteienverdrossenheit oder Politikerverdrossenheit“, weil der Graben zwischen Politikern und Bürgern oft zu groß sei. Ihnen traue die Bevölkerung nichts oder alles zu. Den Grund formulierte er auch gleich:

„Ich frage mich, warum es uns so schwerfällt, Dinge auf den Punkt zu bringen, wo man eine klare Haltung einnehmen muss.“

Eine davon betrifft das Zusammenleben der 80 Millionen in Deutschland lebenden Menschen. Sie müsste auf eine gleiche Werteordnung gründen, „und das kann nur die Werteordnung der Bundesrepublik Deutschland sein“.


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