Ob zu Fuß oder mit dem Rad – Jülich bietet für Naturenthusiasten zahlreiche interessante Entdeckertouren. Um das rheinische Revier zu erkunden, gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Der HERZOG stellt ein paar davon vor.
Wer sich für Wildpferde interessiert, kann diese als neue Bewohner der Sophienhöhe in der Goldenen Aue willkommen heißen. Die Goldene Aue ist über einen Rundweg vorbei am Inselsee und einen etwas steileren Aufstieg mit schönen Aussichten weit bis in die Eifel erreichbar. Zum Gelände der Wildpferde führen Eingangstore auf beiden Seiten. Es wird darum gebeten, dass die Wildtiere nicht gefüttert werden.

Für Radfahrer bietet auch die Wasserburgen-Route lohnende Tagesausflugsziele. Diese verläuft meist auf ausgebauten Radwegen und führt relativ steigungsarm an Bach- und Flusstälern vorbei. Von der insgesamt 380 Kilometer langen Tour kann für Bewohner von Jülich die 45 Kilometer lange Etappe nach Bedburg spannend sein. Auf dem Weg nach Niederzier und Hambach bis zur Richtung Sophienhöhe passieren Radfahrer verschiedene Burgen und können sich an zahlreichen Aussichtspunkten erfreuen. Von dort aus geht es durch den mittelalterlichen Ortskern von Alt-Kaster bis hin nach Bedburg.
Für Leute, die es weiter hinauszieht, empfiehlt sich die vierte Etappe der Wasserburgen-Route. Hier durchqueren Fahrradfahrer eine Bördelandschaft mit Ackerflächen und künstlich angelegten Flussarmen. Zudem erleben die Reisenden im drittgrößten Tagebau im Braunkohlerevier eine Landschaft im stetigen Wandel. Im Anschluss folgt das Wurmtal bei Herzogenrath, entlang des Flusses führt der Weg weiter in Richtung Aachen. Dort ist mit der historischen Altstadt von Aachen und dem Kulturerbe des Aachener Doms das Ende der Tour erreicht.





















