Titz wird unfreiwillig zum „Pornodarsteller“

Die Gemeinde Titz reiht sich ein in die Liste von Orten mit sexuell zweideutigen, englischen Namen wie Fucking, Petting, Bitsch und Co. Jetzt wird Titz dadurch zum "Premium Place" eines amerikanischen Onlineanbieters für Schmuddelfilme.

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Für Menschen aus der Region gehört der Name Titz zum ganz normalen Erscheinungsbild. Nichts anstößiges. Englischsprachigen Austauschschüler zaubert er jedoch ein Schmunzeln ins Gesicht. Für sie steht in großen Buchstaben eine etwas unfeine Ausdrucksweise, das Wort: „Titten“, in schwarz auf Gelb auf einem Ortsschild. Die Selfies und das Gespött sind vorprogrammiert und gehen um die Welt. Sogar die Ortsschilder werden als Souvenir regelmäßig entwendet.

Dieses Schicksal teilt sich Titz mit über 50 Orten rund um die Welt. Fucking, La Vagina, Orgie oder Dildo sind nur einige Auszüge. Grund genug für das amerikanische Pornoportal Pornhub die Einwohner von Orten mit zweideutigen Namen für die Jahre des Spottes im Rahmen einer PR-Kampagne zu „entschädigen“.
Ihre Heimatorte werden unfreiwillig zu „Pornhub Premium Places“ gekürt und die Bewohner sollen kostenlosen Zugang zum Premiumangebot des Portals erhalten.

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Der verlinkte Werbespot zur Kampagne unterliegt einer Altersbeschränkung.

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