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Erste Hilfsmaßnahmen für Hochwasserbetroffene angelaufen

Hilfe nach Hochwasser in Jülich. Hotline und Spendenkonto werden eingerichtet

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Die Hotline der Stadt Jülich. Foto: Stadt Jülich/Gisa Stein
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Das Hochwasser hat in Jülich teilweise große Schäden angerichtet. Das Wasser geht immer weiter zurück, aber das ganze Ausmaß der Schäden ist noch nicht absehbar.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft zeigt sich in Jülich. Tatkräftig wird in den betroffenen Ortsteilen durch die Rettungskräfte und Nachbarschaftshilfe bei der Beseitigung der Schäden geholfen. „Das ist einfach großartig“, sagt Bürgermeister Axel Fuchs. „Wir sind dankbar für die hohe Spendenbereitschaft, die uns derzeit erreicht. Die Sachspenden müssen jedoch am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden und für die darüber hinaus gehende Aufnahme und Lagerung von Sachspenden stehen derzeit keine Kapazitäten zur Verfügung – weder räumlich noch personell.“

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Hotline

Die Stadt Jülich beginnt ab Montag, 19. Juli, mit der Ermittlung des Bedarfs. Jeder, der Hilfe braucht, wird gebeten, sich an die Hotline unter der Telefonnummer 02461 – 63 605, [email protected], zu wenden. Die Hotline wird von 8 bis 15.30 Uhr besetzt sein.

Es wird gebeten, Hilfsangebote ausschließlich an die Mailadresse [email protected] zu richten, damit die Telefonleitung frei bleibt für die Hilfesuchenden.

Spenden
Wer Geld für die Unterstützung der Hilfsbedürftigen spenden möchte, nutzt die Bankverbindung der Stadt Jülich: Sparkasse Düren, IBAN: DE44 3955 0110 0000 0254 11, BIC: SDUEDE33XXX. Bitte das Stichwort „Spende Hochwasser“ und für eine Spendenquittung zusätzlich die Adresse angeben.

Sperrmüll

Ein akutes Problem ist derzeit die Abholung des Sperrmülls aus den betroffenen Gebieten. Derzeit wird von der Stadt Jülich die Abholung des Mülls (Sperrmüll, Weißware und Haus- und Biomüll) organisiert. Es wird darum gebeten, vorab nach Möglichkeit die Weißware und größere Elektrogeräte vom sonstigen Müll zu trennen. Auch werden Spezialfirmen für die Entsorgung von ausgelaufenen Öl kontaktiert. Weitere Informationen hierzu werden folgen.

Rurdamm und Brücken
Der Rurdamm ist durch die Wassermassen aufgeweicht und derzeit noch gesperrt. Die Gefahr z.B. von umstürzenden Bäume ist gegeben. Das tatsächliche Ausmaß der Beschädigung an den Brücken kann derzeit nicht eingeschätzt werden. Bitte halten Sie sich vom Rurdamm und Brücken fern.

Der Brückenkopf Park ist derzeit für Besucher geschlossen. Die dort stattfindenden Ferienspiele werden in nicht betroffenen Bereichen fortgesetzt.

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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