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Die Innenstadt gestalten

Die Innenstadt bekommt "Kümmerer": Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts startet das Citymanagement der Stadt Jülich. Zu den Aufgaben des Teams zählen Ansprechpunkt zu sein und das Gebiet zu gestalten.

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v.l. Frank Manfrahs, Firas Orabi und Julia Huneke vom Amt für Stadtmarketing vor dem neuen Citymanagement Büro in der Poststraße. Foto: Stadt Jülich
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Als Maßnahme zum Integrierten Handlungskonzept (InHK) startet ab dem 01.06.2022 das Citymanagement der Stadt Jülich. Die Laufzeit des Citymanagements ist vorerst auf 3 ½ Jahre, also bis Ende 2025, festgelegt.

Im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsprozesses der Stadtverwaltung erfolgte Mitte Mai die Beauftragung des Büros von Frank Manfrahs Stadtmarketing und Citymanagement aus Gelsenkirchen mit der Durchführung eines Citymanagements. Anders als das Amt für Stadtmarketing liegt das räumliche Wirkungsfeld des Citymanagers ausschließlich im Gebiet des Integrierten Handlungskonzeptes und damit in der Innenstadt von Jülich. Begleitend zur Aufgabe die Innenstadt attraktiver zu gestalten wird mithilfe eines professionellen Citymanagements eine Art „Kümmerer“ für das Stadtzentrum installiert, der als Ansprechpartner für alle Innenstadtakteurinnen und Innenstadtakteure zur Verfügung steht und u.a. über den Innenstadt-Umbau berichten wird.

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Frank Manfrahs ist seit dem Jahr 2000 im Stadtmarketing und Citymanagement aktiv und war bzw. ist unter anderem an Standorten wie Siegen, Gevelsberg, Radevormwald und Wuppertal-Barmen als Citymanager, Prozessmanager und Innenstadtentwickler tätig. Unterstützt wird Manfrahs von dem Jülicher Firas Orabi, der als Projektmanager beim Planungsbüro MWM aus Aachen tätig und bereits seit Jahren dienstlich in Jülich unterwegs ist.

Die künftigen Aufgabenfelder des Teams sind die Stärkung der Innenstadt durch ein gezieltes Innenstadtmarketing, ein nachhaltiges Flächenmanagement für leerstehende Ladenlokale, ein Baustellenmarketing im Rahmen des Stadtumbaus sowie die Einrichtung eines Innenstadtbeirates und die Verwaltung eines Verfügungsfonds. Dieser Verfügungsfonds ist ein spezielles Förderinstrument für private Innenstadtakteurinnen und Innenstadtakteure, bei dem diese eine 50%-Förderung für ein persönliches Aufwertungsprojekt in der Innenstadt erhalten können.

In den kommenden Tagen und Wochen werden Frank Manfrahs und Firas Orabi sich zunächst bei den Gewerbetreibenden, der Verwaltung der Stadt Jülich und der Politik vorstellen. Zudem werden sie den Kontakt zu Inhaberinnen und Inhabern leerstehender Ladenlokale aufnehmen und in den persönlichen Austausch mit der Werbegemeinschaft, der Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße / Grünstraße und dem Stadtmarketing treten. Auch die Vorbereitungen für den Innenstadtbeirat werden zeitnah aufgenommen. Dieser soll nach Möglichkeit im Herbst das erste Mal tagen.

Bürgermeister Axel Fuchs begrüßte Manfrahs und Orabi: „Ich freue mich sehr über die künftige Zusammenarbeit. Nun können wichtige Projekte des integrierten Handlungskonzeptes umgesetzt werden, die zuvor noch nicht behandelt werden konnten. Das neue Citymanagement ist eine tolle Erweiterung im Bereich des Stadtmarketings und im städtischen Angebot.“

Für spontane Gespräche mit Akteurinnen, Akteuren, Bewohnerinnen und Bewohnern der Innenstadt steht das Citymanagement immer montags zwischen 10 und 12 Uhr sowie mittwochs zwischen 12 und 14 Uhr persönlich im Büro in der Poststraße 14 (in den Räumlichkeiten der SEG) zur Verfügung. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Terminvergabe nach Vereinbarung. Dieses kann entweder per E-Mail an [email protected] und [email protected], oder zu den Öffnungszeiten telefonisch unter 02461-9365805 vereinbart werden. Weitere Informationen werden innerhalb der kommenden Wochen auch unter www.zukunftsstadt-juelich.de veröffentlicht.

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Stadt Jülich
Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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