Die Sternsinger der Aktion Dreikönigssingen sind in diesen Tagen wieder unterwegs. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst in der Jülicher Sales-Kirche machten sie sich auf den Weg mit Botschaft und Sammelbüchse. Über 50 Sternsinger-Kinder kamen zum schon traditionellen Besuch auch ins Jülicher Rathaus.
Im Großen Sitzungssaal wurden all die kleinen und größeren Sternsinger-Kinder sowie deren Begleitungen durch den Bürgermeister persönlich begrüßt und mit Kakao versorgt, der von Markus Freyaldenhoven und seinem Cateringservice spendiert wurde.

„Ich freue mich, dass Ihr den Segen hier in das Rathaus bringt, in dem so viele Menschen arbeiten“, so Axel Fuchs. „Ich danke Euch für den tollen Einsatz. Wir leben in einem reichen Land. Das von Euch gesammelte Geld hilft Kindern in armen Ländern.“ Die Aktion Dreikönigssingen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Trotz aller Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit bleibt die Realität für viele Kinder hart: Gut 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Bangladesch müssen arbeiten – davon sogar 1,1 Millionen unter besonders gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Deshalb stellt die Aktion Dreikönigssingen 2026 das Thema Kinderarbeit in den Fokus und richtet den Blick nach Bangladesch.
Im Eingangsbereich wurde mit Kreide die Markierung „20*C+M+B+26“ angebracht. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.























